Top 100 Städtereisen in Europa

Di., 28. Mai
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Top 100 Städtereisen
Top 3 Städtereisen für Deutsche
Top 10 Kategorien
Event Kalender

In Europa gibt es über 2.000 Ziele für Städtereisen. Es gibt so viele tolle Sehenswürdigkeiten zu sehen, so viele spannende Kulturen zu entdecken und so viele leckere Spezialitäten zu probieren. Bleibt eigentlich nur eine Frage: Wo soll man da überhaupt anfangen? Bei Omio ist es unser Ziel, Reisen so einfach wie möglich zu machen. Wir möchten Reisenden helfen, das für sie beste Reiseziel zu finden. Aufgrund der Popularität früherer Aktionen wie dem Bierpreisindex, dem Unterkunftspreisindex oder dem Nahverkehrspreisindex wissen wir, wie hilfreich unsere Kunden diese Rankings für die Planung ihres Urlaubs finden. Daher haben wir uns mit HomeToGo zusammengetan und das ultimative Städtereisen-Ranking geschaffen. Die Städte wurden dabei nach folgenden Kriterien beurteilt: Aktivitäten, Nachtleben, Essen und Trinken, Unterkunft und Verkehr.

Was zeigt der Index für Städtereisen?

Nachdem wir alle Kriterien untersucht und miteinander kombiniert hatten, haben wir die 100 Top Ziele für Städtereisen in Europa ermittelt. Wir gehen aber noch weiter und zeigen euch die 10 besten Städte für jede der fünf verschiedenen Kategorien sowie die besten Städtereisen für deutsche Touristen. Wir bieten aber auch einen Kalender mit spannenden Events und den besten Empfehlungen für jeden Monat des Jahres. Klickt einfach auf die Buttons unten und schon könnt ihr mit der Urlaubsplanung anfangen.

Auf was achten die Leute bei der Planung einer Städtereise? Dies ist natürlich individuell verschieden. Daher haben wir die Top 100 Städtereisen in fünf Kategorien aufgeteilt: Aktivitäten, Nachtleben, Essen und Trinken, Unterkunft und Transport. Der Sieger über alle Faktoren hinweg und somit die Nummer 1 in unserem Städtereisen-Ranking ist: Barcelona.

Städtereise Infographic

Alle Rechte vorbehalten. Omio muss als Urheber angegeben werden, wenn die Grafik geteilt wird.

Top 100 Städtereisen

In der untenstehenden Tabelle können die besten Städtereisen nach individuellen Kriterien festgelegt werden. Ihr könnt auf jede Kategorie klicken und das Ranking so nach den Faktoren sortieren, die euch wichtig sind. Viel Spaß beim Planen eurer nächsten Städtereise.

Die Punktezahl jeder Stadt basiert auf einem Total von 100 Punkten. Schaut euch dazu auch die untenstehenden Quellen an.

Top 3 Städtereisen für Deutsche

Was sind unsere Empfehlungen? Mit Hilfe unserer internen Daten haben wir die drei Top Städtereisen ermittelt, die vor allem für deutsche Touristen interessant sind. Hier haben wir vor allem die Faktoren "einfache Erreichbarkeit" mit kurzer Anfahrt und relativ günstigen Ticketpreisen sowie die Beliebtheit der Reiseziele bei unseren Kunden in Deutschland berücksichtigt. Auf dem 1. Platz landet dabei die französische Großstadt Lille. Die viertgrößte Stadt Frankreichs liegt im Norden des Landes unweit der belgischen Grenze. Lille ist bei Touristen vor allem für seine wunderschönen Museen und Kirchen in der malerischen Altstadt bekannt. Die Erbegnisse für Lille: 1,2 für Aktivitäten, 3,3 für Nachtleben, 3,5 für Unterkunft, 1,4 für Essen und Trinken, 1,3 für Verkehr. Die Maximale Punktzahl ist immer 5.

Auf den zweiten Platz schafft es Brünn. Die zweitgrößte Stadt Tschechiens überzeugt vor allem durch ihr historisches Stadtzentrum sowie die einfache und günstige Anreise. Die Ergenisse für Brünn: 1,2 für Aktivitäten, 4,1 für Nachtleben, 3,5 für Unterkunft, 2,1 für Essen und Trinken, 3,1 für Verkehr. Die drittplatzierte Stadt liegt etwas weiter westlich. Das schweizerische Lausanne liegt am Genfersee vor einer malerischen Alpenkulisse. Die Ergebnisse für Lausanne: 0,9 für Aktivitäten, 3,0 für Nachtleben, 2,5 für Unterkunft, 0,7 für Essen und Trinken und 0,9 für Verkehr.

 

Top 10 Städtereisen: Attraktionen und Aktivitäten

Städtereisen sind die perfekte Gelegenheit, um Kultur zu erleben. Das Entdecken von Sehenswürdigkeiten und Museen steht ganz oben auf eurer Liste? Dann seid ihr hier genau richtig. In unserer Studie haben wir uns angesehen, welche Ziele für Städtereisen die meisten Aktivitäten (von Touren über Attraktionen bis hin zu Einkaufsmöglichkeiten) aufweisen.
Nummer 1 bei Attraktionen und Aktivitäten: London Mit der vollen Punktzahl stürmt London in dieser Kategorie auf den Spitzenplatz. Wenn ihr kulturelle Attraktionen erleben möchtet oder Shopping-verrückt seid, dann ist London die richtige Stadt für euch. Auf dem zweiten Platz folgt Paris mit nur unwesentlich weniger Attraktionen. Aber natürlich gibt es auch in der französischen Hauptstadt mehr als genug zu tun. Mit Museen von Weltruhm wie dem Louvre oder Kaufhäusern wie den Galeries Lafayette kommt auch hier garantiert keine Langeweile auf.



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Top 10 Städtereisen: Nachtleben

Rang Stadt Punkte (max. 5)
1 Berlin 5
2 Krakau 4,9
3 Barcelona 4,8
4 Kiew 4,7
5 Madrid 4,6
6 Sarajevo 4,5
7 Sevilla 4,5
8 Valencia 4,5
9 Wrocław 4,4
10 Coimbra 4,3
Nummer 1 im Nachtleben: Berlin

Nachtschwärmer kommen in Europa voll auf ihre Kosten mit einer großen Anzahl an Reisezielen mit sehr abwechslungsreichem Nachtleben. Aber welche Stadt schafft es an die Spitze unseres Nachtleben-Rankings? Das Resultat ergibt sich aus der Anzahl Bars/Clubs. Einfluss hatten aber auch der durchschnittliche Bierpreis sowie die Zeiten, zu denen die Bars schließen.

Berlin bietet mehr als 500 Bars und Club zum Vergnügen. Mit Öffnungszeiten rund um die Uhr und einem durchschnittlichen Bierpreis von weniger als 5 Euro ist es kein Wunder, dass Berlin bei Partytouristen so beliebt ist. Obwohl das Nachtleben in Krakau etwas weniger Auswahl bietet, schließen auch hier die Bars niemals, solange noch Leute drin sind. Wenn ihr auf der Suche nach einem nächtlichen Imbiss seid, dann sucht nach "Kiełbaski z Nyski", einem legendären Straßenimbiss, an dem die besten Würstchen der Stadt verkauft werden.



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Top 10 Städtereisen: Unterkünfte

Nummer 1 bei den besten Unterkünften: Kiew

Viele Angebote für günstige Städtereisen kommen inklusive Flug und Hotel. Wenn ihr aber die Unterkunft bei eurem Trip separat bucht, habt ihr mehr Flexibilität und könnt dabei meistens noch etwas Geld sparen.

Preise und Verfügbarkeit von Unterkünften sind oft entscheidende Faktoren bei der Buchung einer Städtereise. Auch bei einem kurzen Trip wollen viele Reisende kein Vermögen für die Unterkunft ausgeben.

Preise für die Unterkunft hängen von der Beliebtheit der Destination und der Zahl der vorhandenen Zimmer ab. Dies ist der Grund, wieso es die großen, beliebten Metropolen oft nicht an die Spitze geschafft haben.

Rang Stadt Punkte (max. 5)
1 Kiew 5
2 Zagreb 5
3 Budapest 5
4 Siena 5
5 Sarajevo 4,9
6 Coimbra 4,9
7 Pilsen 4,6
8 Riga 4,5
9 Sofia 4,5
10 Bukarest 4,3


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Top 10 Städtereisen: Essen und Trinken

Rang Stadt Punkte (max. 5)
1 Barcelona 5
2 Madrid 5
3 Paris 4,9
4 Rom 4,9
5 London 4,8
6 Istanbul 4,6
7 Berlin 4,6
8 Mailand 4,1
9 Prag 4
10 Lissabon 3
Nummer 1 bei Essen und Trinken: Barcelona

Die meisten von uns möchten während einer Städtereise auch gut essen und die lokalen Spezialitäten probieren. Bei so vielen verschiedenen Küchen innerhalb von Europa fällt die Wahl natürlich nicht ganz leicht.

Wir haben die durchschnittlichen Kosten sowie die Qualität des Essens für unsere Top Städtedestinationen berechnet. Dabei haben die zwei größten Städte Spaniens, Barcelona und Madrid, die ersten Plätze erobert. Und was sagt uns das? Städtereisende lieben frische Tapas und leckeren Sangria!



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Top 10 Städtereisen: Verkehr

Nummer 1 beim Verkehr: Bukarest

Die Kosten, um in der Stadt herumzukommen, werden von vielen Städtereisenden unterschätzt. Wer kein Vermögen für Transport ausgeben will, der sollte beliebte Destinationen wie Venedig oder Zürich besser vermeiden. Wer sich günstig durch die Stadt bewegen will, sollte stattdessen die Metropolen Osteuropas erkunden.

An der Spitze unser Verkehrsrangliste liegt die rumänische Hauptstadt Bukarest. Hier liegt der durchschnittliche Taxipreis bei etwa 60 Cent pro Kilometer. Im drittplatzierten Kiew kostet ein einfaches Ticket im öffentlichen Verkehr etwa 16 Cent. Die Hauptstadt der Ukraine war nicht nur Gastgeber des Eurovision Song Contest 2017, sondern hat auch zahlreiche sehenswerte Bauwerke und eine bewegende Geschichte zu bieten.

Rang Stadt Punkte (max. 5)
1 Bukarest 5
2 Sofia 5
3 Kiew 4,9
4 Sarajevo 4.9
5 Danzig 4,2
6 Wrocław 4
7 Krakau 3,9
8 Istanbul 3,8
9 Pilsen 3,7
10 Antalya 3,6


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Städtereisen in Europa



 

Quellen

Folgende Kriterien haben wir zur Bewertung und Klassifizierung der Städte benutzt (in der Reihenfolge ihrer Gewichtung):

  • Nachtleben: Basiert auf der ungefähren Anzahl von Bars und Clubs, deren Öffnungszeiten und dem durchschnittlichen Bierpreis. Alle Informationen wurden dem Omio Bierpreis-Index, TripAdvisor, ResidentAdvisor, TimeOut, The Culture Trip, Numbeo, dem Telegraph und diversen offiziellen Tourismusseiten entnommen.
  • Aktivitäten: Enthält die ungefähre Anzahl an Aktivitäten und Kleiderläden. Auch der Durchschnittspreis von einem Paar Jeans und einem Sommerkleid einer durchschnittlichen Kleiderladenkette floss in die Bewertung ein. Die Bewertung basiert auf Daten von TripAdvisor und Numbeo.
  • Essen und Trinken: Hier sind die durchschnittlichen Preise eines Essens in einem günstigen Restaurant sowie in einem Mittelklasse-Restaurants enthalten. Dazu kommen der Durchschnittspreis einer Cola sowie die durchschnittliche Anzahl Restaurants einer Stadt basierend auf TripAdvisor- und Numbeo-Daten.
  • Unterkunft: Die Bewertung richtet sich nach dem durchschnittlichen Preis einer Unterkunft (pro Person und Nacht) sowie der ungefähren Anzahl an Unterkünften innerhalb der Stadt basierend auf HomeToGo-Daten. Die Durchschnitts-Preise von Unterkünften für bis zu 6 Personen wurden auf Basis von mehr als 800.000 Buchungen über die Suchmaschine von HomeToGo zwischen Oktober 2015 und September 2016 berechnet.
  • Verkehr: Die Bewertung basiert auf den durchschnittlichen Verkehrspreisen für ein einfaches Ticket des öffentlichen Verkehrs sowie Taxipreisen (sowohl Startpreis als auch der durchschnittliche Kilometerpreis). Die Daten kommen von Numbeo.
  • Gesamt-Punktzahl: Beinhaltet zusätzliche Faktoren wie Klima-Index, Verschmutzungs-Index, Sicherheits-Index, Kaufkraft-Index, Gesundheits-Index, Lebenshaltungskosten-Index, Verhältnis von Grundstückspreisen zu Einkommen, Verkehrs- und Pendler-Index. Diese Daten wurden mit Hilfe von Numbeo ermittelt. Zusätzlich zu diesen Faktoren gab es einen Punktabzug für Länder, in denen ein Visum notwendig ist. Die vorgenannten Faktoren flossen alle in die Schluss-Berechnung ein, werden aber in der Rangliste nicht angezeigt.

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10 alternative Städtereiseziele

London, Paris, Berlin, Rom… das sind alles europäische Hauptstädte, die jeder kennt – auch außerhalb Europas. Was ist aber mit all den anderen Städten, die keine Hauptstädte, aber trotzdem nennenswert sind? OK… Barcelona, Manchester, Mailand… kennt man aber auch schon! Wir haben mal ein bisschen weiter geschaut und ein paar andere Städtereiseziele unter die Lupe genommen.

Leipzig, Deutschland

Leipzig ist eine dynamische Stadt in der Mitte Deutschlands und ein kulturelles, wissenschaftliches und wirtschaftliches Zentrum. Etliche Theater, Parks und ein großartiges Nachtleben machen das Leben in der Stadt interessant. Zusätzlich gibt es in Leipzig auch jede Menge Verlage und die Leipziger Buchmesse, weswegen sie auch “Buchstadt” genannt wird. Auch sportlich macht Leipzig eine gute Figur mit seinen vielen Sportvereinen und Sportstätten. Leipzig wurde im Jahr 1165 das erste Mal urkundlich erwähnt und entwickelte sich bereits früh zu einem wichtigen Handelsplatz. Die berühmte Universität der Stadt entstand 1409 und bereits 1497 bekam Leipzig das Messeprivileg. In der Moderne kam der Stadt auch immer wieder eine politische Bedeutung zu. Beste Reisezeit: Sommer Was man morgens macht: Am Morgen macht man am Besten einen Stadtbummel, denn zur frühen Stunde ist die Stadt noch nicht so voll – da kann man Leipzigs Flair ganz gemütlich genießen. Was man am Nachmittag macht: Jetzt ist es Zeit, ein paar der Sehenswürdigkeiten zu besuchen, wie das Völkerschlachtsdenkmal, das an die berühmte Schlacht bei Leipzig während der Zeit Napoleons erinnert. In der Stadt gibt es übrigens auch einen wunderschönen Zoo mit dem “Gondwanaland”, einer gigantischen Tropenhalle. Oder man macht einen Ausflug zu einem der vielen Seen, die um die Stadt herum liegen, wo man eine Bootstour oder andere Wassersportarten machen kann. Was man am Abend macht: Abends sucht man sich für gewöhnlich eine nette Bar oder ein Restaurant, um den Tag ausklingen zu lassen – und in Leipzig gibt es von beidem genug. Dazu kommen verschiedene Clubs und Kinos und fast täglich gibt es irgendwo eine Abendveranstaltung … da ist für jeden was dabei. Insider-Tipp: Die zwei Hauptflüsse Leipzigs, die Weiße Elster und die Pleiße, sind mit mehreren Kanälen verbunden, die sich durch verschiedene Teile der Stadt ziehen. Auf diesen kann man Kanu-Touren machen und Seiten der Stadt entdecken, die man von der Straße aus gar nicht sieht.

Namur, Belgien

Namur ist eine Stadt in Wallonien und liegt am Zusammenfluss von Sambre und Meuse. Die Regierung und das Parlament Walloniens haben hier ihren Sitz. Außerdem ist Namur das Tor zu den Ardennen und hat sich zu einem beliebten Touristenziel entwickelt. Namur ist aber dennoch nicht so überfüllt wie andere größere Städte. Viele historische Gebäude stehen heute noch in der alten Stadt. Zudem finden in Namur Events wie das “Festival des arts forains” und das “Fêtes de Wallonie” statt. Das Gebiet in und um Namur ist wahrscheinlich schon seit 8000 Jahren besiedelt. Auch während der Römerzeit wurde der Ort strategisch genutzt und die Zitadelle Namur errichtet, eine der größten Festungen Europas. Im Laufe der Geschichte befand sich die Zitadelle in den Händen von Niederländern, Spaniern, Franzosen und Österreichern. Nach der Belgischen Revolution kam sie wieder in Besitz der Belgier. Beste Reisezeit: Im Sommer ist das Wetter perfekt, um ein Picknick am Wasser zu genießen. Was man morgens macht: Als erstes sollte man sich auf den Weg zur Zitadelle machen. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die aufgehende Sonne und auf den Zusammenfluss von Sambre und Meuse. Die Festung wurde genau dort errichtet, um die Stadt und die Brücke über die Meuse zu schützen. Man kann übrigens auf dem gesamten Gelände umherlaufen und geheime Pfade und Pforten erkunden. Was man am Nachmittag macht: Am Besten geht man in Ruhe in der idyllischen Altstadt spazieren, z. B. Richtung des alten Glockenturms, auch Tour Saint-Jacques genannt, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und früher Teil der Stadtmauer war. Die “Halle al’Chair”, die Gildenhalle, ist ein weiteres Bauwerk, das man auf jeden Fall gesehen haben muss. Die Gildenhalle wurde einst für die Metzger der Stadt errichtet und wird heute als Museum genutzt. Was man am Abend macht: Wie wäre es mit einer Aufführung im “Théâtre Royal de Namur”? Das Gebäude befindet sich im Herzen der Altstadt und wurde nach einem Brand im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Das aktuelle Programm gibt es hier! Immer noch nicht müde? Dann auf ins VinoVino auf ein Glas Wein oder ein belgisches Bier mit Livemusik in der Pianobar. Insider-Tipp: Für die Planung des Trips durch die Stadt kann man eine Mp3-Tour aus dem Internet herunterladen, die einiges über die historischen Gebäude der Stadt zu erzählen weiß. Beim Gang durch die Stadt kann man übrigens Bronzeschellen auf dem Boden sehen. Achtung! Folgt man diesen bis zum Ende findet man sich in Santiago de Compostella wieder.

Brighton, UK

Brighton ist eine Küstenstadt im Süden Englands, etwa eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. Die Stadt hat eine lange liberale Tradition, was sich z. B. in der großen Schwulen- und Lesbengemeinde der Stadt und der Kunstszene widerspiegelt. Eine enorme Sanierungswelle hat das Bild der Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts drastisch verändert. Die billigen Preise und die Nähe zu London haben Brighton zu einer Künstlerstadt gemacht. Außerdem gibt es in Brighton tatsächlich eine große Anhängerschaft der Jedi aus Star Wars. Beste Reisezeit: Wegen seiner Küstenlage bietet sich natürlich der Sommer besonders an. Was man morgens macht: Obwohl das Vereinigte Königreich für sein deftiges Frühstück bekannt ist, gibt es in Brighton eine Menge vegetarischer und veganer Cafès, die eine gesunde Alternative für den Beginn des Tages anbieten, am Besten am Brighton Pier. Was man am Nachmittag macht: Zweimal im Jahr öffnen die Künstler der Stadt während des Brighton Festivals ihre Häuser für kunstinteressierte Menschen, jeweils im Mai und vor Weihnachten. Das gibt Kunstliebhabern einen tieferen Einblick in den Kontext der Kunstwerke und den Künstlern wiederum ein breiteres Publikum. Danach kann man klassisch Fish and Chips bei “Bankers” essen gehen. Was man am Abend macht: In Brighton gibt es für jeden etwas. Kemp Town ist das berühmte Schwulenviertel und in der West Street findet man eher klassische Bars. Insider-Tipp: In der North Lane kann man viele einzigartige Dinge und ein paar echte Schnäppchen in den vielen Boutiquen und Second-Hand-Läden erstehen.

Valencia, Spanien

Valencia ist aus vielen Gründen eine der beliebtesten Städte Spaniens. Zu allererst aufgrund des Wetters, denn es ist fast immer sonnig und warm – sogar im Winter. Außerdem liegt die Stadt am Meer, und wenn man etwas außerhalb der Stadt einen schönen Strand sucht, wird man auch fündig. Hinzu kommen die Menschen der Stadt, die immer ein freundliches Wort übrig und Lust zum Feiern haben. Nicht zu vergessen das Essen – Valencia ist die Heimat der Paella, dem wohl bekanntesten spanischen Gericht. Valencia ist die Hauptstadt der gleichnamigen autonomen Gemeinschaft. Während des Mittelalters wurde die Stadt zuerst von den Muslimen erobert und danach von den Christen. Beide Kulturen haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. Aber auch aus der Moderne gibt es architektonische Bauwerke. Valencia ist zudem berühmt für die “Fallas”, eine riesige, traditionelle Feier, die über mehrere Tage im März stattfindet. Beste Reisezeit: Wie gesagt, ist Valencia eigentlich über das ganze Jahr eine Reise wert. Aber der März mitsamt der Fallas hat es besonders in sich. Was man morgens macht: Man sollte den Tag mit einem Spaziergang durch die Straßen der Altstadt beginnen. Der Großteil des kulturellen Erbes findet sich hier, wie die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, die Quart-Türme des ehemaligen Stadttors oder der Lonja de la Seda, früher die Seidenbörse der Stadt und heute Sitz der Kulturakademie. Was man am Nachmittag macht: Wenn die Sonne am höchsten steht, kann man sich die Zeit in einem der vielen Museen der Stadt vertreiben. Beispiele sind das “Museo de Bellas Artes” oder die “Ciudad de las Artes y las Ciencias” (Stadt der Kunst und Wissenschaft), die oben im Bild zu sehen ist. Hier gibt es auch ein ozeanografisches Museum, ein IMAX-Kino, einen botanischen Garten und eine Oper. Wenn sich danach der Hunger meldet, kann man am Strand Malva-Rosa ein paar berühmte Restaurants aufsuchen. Da man ja dann schon einmal am Strand ist, kann man hier noch ein wenig ausspannen. Was man am Abend macht: Valencia ist für sein reges Nachtleben bekannt. Eines der bekanntesten Viertel in dieser Hinsicht ist “Benimaclet”, wo auch viele Studenten leben. Auch “El Carmen” in der Altstadt ist hierfür ein Begriff. In beiden Vierteln gibt es jede Menge Bars und Clubs. Als Drink sollte man sich “Agua de Valencia” bestellen, ein Cocktail mit Wodka, Orangensaft, Zucker und Cava, einem perlenden spanischen Wein. Insider-Tipp: Wenn man die üblichen Touristenströme in der Stadt vermeiden möchte, kann man sich in etwas unbekannteren Vierteln die Zeit vertreiben, die dennoch genauso viel zu bieten haben, wie z. B. Ruzafa. Oder man fährt in eines der idyllischen, umliegenden Dörfer, wie Alboraia.

Den Bosch, Niederlande

Der offizielle Name der fünftgrößten niederländischen Stadt Den Bosch lautet ‘s-Hertogenbosch. Die mittelalterliche Stadt wurde um die berühmte Kathedrale herum errichtet. Den Bosch ist ein kulturelles Zentrum, das eine Menge Museen, Theater und Festivals beheimatet. Besonders bekannt sind “Jazz in Duketown” und die “Bosch Parade”. In Den Bosch steht das älteste Backsteingebäude der Niederlande. Das “De Moriaan” wurde im 13. Jahrhundert errichtet und dient heute als Toursimusbüro und als Bar. Beste Reisezeit: Im Frühling ist es immer schön in Den Bosch, wenn es ein bisschen wärmer geworden ist. Mit dem Regen muss man allerdings ein wenig Glück haben. Was man morgens macht: Das Viertel “Uilenburg” ist definitiv einen Besuch wert. In den 60er und 70er Jahren wurde das Viertel ziemlich vernachlässigt, aber heute ist es einer der schönsten Orte der Stadt mit vielen kleinen Restaurants und Kneipen. Der Kanal “Binnendieze” fließt durch das Viertel. Die meisten Straßen sind autofrei, sodass man in Ruhe draußen sitzen kann, um seinen Kaffee zu genießen. Außerdem gibt es eine Menge kleiner Boutiquen. Was man am Nachmittag macht: In Den Bosch muss man unbedingt einen “Bossche bol” probieren, ein traditionelles Schokoladenbällchen, das man in fast jeder Bäckerei findet. Es ist größer als ein Tennisball und meistens mit Sahne gefüllt. Einheimische sagen, dass man im “Jan de Groot” die Besten bekommt. Was man am Abend macht: In der Parade- und der Karrenstraat gibt es eine große Auswahl an netten Bars. Zum Tanzen geht man am Besten in den Club “P79”.

Palermo, Italien

Palermo ist die Hauptstadt der italienischen Insel Sizilien und liegt direkt am Meer. Die Stadt ist über 2700 Jahre alt und voller Geschichte, Kultur und Kunst sowie gespickt mit guten Restaurants. Zusätzlich findet man in der sonnigen Stadt eine Menge historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten sowie eine aktive Musikszene. Gegründet wurde Palermo von den Phöniziern, die ihr den Namen “Zyz” gaben, zu deutsch Blume. Es folgten verschiedene Epochen unter wechselnder Herrschaft. Nach der römischen Zeit herrschten germanische Stämme über die Stadt, bevor die Byzantiner die Macht übernahmen, die wiederum von den Muslimen verdrängt wurden. Am Ende fielen die Stadt und die Insel wieder an christliche Herrscher. Beste Reisezeit: Im Frühling und im Herbst ist es nicht so heiß und die Stadt ist nicht so überlaufen. Was man morgens macht: Zuerst gibt es ein Frühstück der sizilianischen Art – mit Granita (einer gefrorenen Süßspeise) und Brioche (einem traditionellen Gebäck). Solange es noch nicht so warm ist, kann man sich ja schonmal auf Sightseeingtour begeben. Die Kathedrale, die Katakomben oder der Palazzo dei Normanni müssen auf jeder Liste stehen. Und natürlich die Fontana Pretoria, einer der schönsten Brunnen der Welt, der ursprünglich in Florenz stand und 1581 nach Palermo gebracht wurde. Was man am Nachmittag macht: Sofern man nach dem Sightseeing kein Nickerchen machen möchte, sollte man in Richtung Strand gehen. Mondello (im Bild zu sehen) gilt als der schönste der Stadt. Alternativ geht es hinauf auf den Monte Pellegrino, einem Berg außerhalb der Stadt. Goethe hat ihn auf seiner Italienreise besucht und später auch beschrieben. Was man am Abend macht: Nach einem ereignisreichen Tag mit vielen Eindrücken kann man den Tag ganz entspannt in einem der vielen Restaurants der Stadt ausklingen lassen. Ein Gourmet-Dinner in der “Osteria dei Vespri Piazza Croce dei Vespri”, ausgefallenes Essen im “Cocoa Jazz Restaurant” oder vielleicht doch die Szenebar “Berlin Caffé” – jeder kommt auf seine Kosten. Insider Tipp: Palermo ist voller kleiner und großer kulinarischer Highlights. Bei einem Besuch sollte man auf jeden Fall einige davon probieren, vor allem die vielen Straßenverkäufe. Zwei Beispiele sind Franco u Vastiddaru und Antica Focacceria S. Francesco – in letzterem sollte man unbedingt das Focaccia essen.

Marseille, Frankreich

Mit seiner reichen und einzigartigen Geschichte ist Marseille vielleicht die französischste aller Städte Frankreichs. Marseille liegt am Mittelmeer, hat ein wunderbares Klima und ist fast das ganze Jahr hindurch sonnig. Die Weltstadt besitzt eine starke eigene Identität und liegt darüber hinaus noch in einer der schönsten Regionen Frankreichs – der Provence. Marseille ist eine sehr alte Stadt und wurde ca. 600 v. Chr. von den Griechen gegründet. Schon damals hieß die Stadt “Massalia” bzw. unter den Römern “Massilia”. Als strategisch wichtiger Hafenort am Mittelmeer ist die Stadt im Laufe ihrer Geschichte reich geworden. Marseille gab sogar der französischen Nationalhymne (La Marseillaise) ihren Namen, da die Bürger der Stadt dieses Lied auf den Schlachtfeldern der Fränzösischen Revolution gesungen haben. Beste Reisezeit: In den Monaten Juli und August ist die Stadt voller Besucher. Wer lieber weniger Trubel um sich herum möchte, kann auch zwischen April und Juni oder im September und Oktober nach Marseille fahren – da ist das Wetter ebenso gut! Was man morgens macht: Für den Tagesstart empfiehlt sich der Besuch der Altsadt. Vor allem die Viertel Vieux-Port (der alte Hafen) und La Cannebière, direkt am Meer, sind atemberaubend. Dort gibt es eine Menge Cafés und Restaurants, wo man in kleinen Straßen in der Sonne sitzen kann. Der beste Aussichtspunkt ist die Kirche Notre-Dame de la Garde, die von den Bewohnern der Stadt liebevoll “La Bonne Mère”, die “gute Mutter” genannt wird. Was man am Nachmittag macht: Außerhalb der Stadt findet man fjordartige Schluchten am Meer, Calanques genannt, die eine einzigartige Landschaft darstellen. In den Buchten kann man wunderbar schwimmen gehen. Sie sind meist über Land, manchmal aber auch nur per Boot zu erreichen. Was man am Abend macht: Zuerst stärkt man sich am Besten mit einer kräftigen Bouillabaisse in einem der schönen Restaurants in der Altstadt. Danach kann man im Viertel Vieux-Port oder im 6. Distrikt prima tanzen und feiern gehen. Für Elektro-Fans sind die Clubs “La Dame Noir” oder “Trolleybus” ein heißer Tipp. Insider-Tipp: In Marseille gibt es den Distrikt Cours Julien, der eine einzigartige Straßenkünstler-Szene zu bieten hat. Dort findet sich auch das Atelier Juxtapoz, das ebenfalls eine Menge Kunst zu bieten hat.

Lugano, Schweiz

Lugano ist die größte Stadt des Schweizer Kantons Tessin und berühmt für seine Kasinos und Banken. Die Stadt liegt am Luganersee und ist von den Bergen Monte Bré, Monte San Salvatore und dem Sighignola umgeben. Lugano ist auch ein beliebtes Ziel für Outdoor-Sportler, da es in und um die Stadt eine Menge Parks sowie Wander- und Radwege gibt. 1996 wurde die “Università della Svizzera Italiana”, die Universität für italienisch sprechende Schweizer gegründet, die auch enge Beziehungen zu den Hochschulen Norditaliens unterhält. Keine andere Stadt außerhalb Italiens ist so italienisch geprägt wie Lugano. Der Name der Stadt geht auf die lateinische Bezeichnung “lucus” zurück, was so viel wie “heiliger Wald” bedeutet. Das Gebiet wurde schon von Kelten und Etruskern bevölkert. Im Laufe der Geschichte haben sich viele Nationen um die Stadt gestritten – letztendlich steht Lugano seit 1513 unter schweizer Kontrolle. Beste Reisezeit: Im Frühling, wenn die Kamelien blühen, ist es besonders schön – aber auch während des restlichen Jahres gibt es viel zu erleben und zu entdecken. Was man morgens macht: Den Tag mit einer Sightseeingtour beginnend, startet man am Besten an der Kathedrale San Lorenzo und sollte auch die Kappele Santa Maria degli Angeli und die Kirche Santo Stefano nicht verpassen. Wer keine Kirchen besichtigen möchte, sollte sich die Galerie Buchmann und die Galleria Photographica FineArt auf den Plan schreiben. Was man am Nachmittag macht: Für jeden Schokoladenfan ist die Schokoladenfabrik Alprose ein wichtiges Ziel. Verschiedene Ausflugsvorschläge sind ein Trip auf den Monte Bré oder eine Bootstour auf dem Luganersee. Sportlich aktive Menschen können die weitläufigen Wander- und Radwege nutzen, die sich in der näheren Umgebung befinden. Was man am Abend macht: Am Abend sollte man zunächst erstmal die schöne Stadt bewundern, die in tausenden Lichtern erstrahlt. Danach macht man sich am Besten schick und versucht sein Glück im Kasino. Wer weniger risikofreudig ist, kann einen der vielen Clubs besuchen, wie den “Quyn Club” oder das “Blu Martini”.

Braga, Portugal

Braga ist ein wahres Museum der römischen, gothischen und muslimischen Architektur. Wunderschöne Kirchen, exotische Paläste und liebevoll gestaltete Gärten geben der Stadt einen ganz eigenen Charakter. Ein einfacher Spaziergang durch die Stadt ist eine absolute Augenweide. 2012 wurde Braga zur Jugendhauptstadt Europas gewählt. Braga ist die älteste Stadt Portugals und aufgrund seines reichhaltigen kulturellen Erbes auch als das “portugiesische Rom” bekannt. In Braga befindet sich übrigens die älteste Universität Portugals. Beste Reisezeit: Die “Heilige Woche” ist in Braga sehr beliebt und eine der spektakulärsten in ganz Portugal. Dieses Jahr beginnt sie im April. Was man morgens macht: Die älteste Stadt Portugals ist voller Monumente und historischer Gebäude, die man als Besucher auf keinen Fall verpassen sollte. Vor allem ist die Kirche “Born Jesus do Monte”, die mit ihren zahlreichen Brunnen und der Zickzack-Treppe ein einzigartiges architektonisches Baudenkmal ist, zu nennen. Was man am Nachmittag macht: Zurück in der Altstadt von Braga, stehen die nächsten Sehenswürdigkeiten auf der Liste. Die Kathedrale Sé aus dem 11. Jahrhundert ist die älteste Portugals. Der ehemalige Bischofspalast “Antigo Paço Episcopal” ist mit wunderschönen Gärten umgeben, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind und auch rege von Einwohnern und Besuchern genutzt werden. Im Herzen der Stadt, dem “Praça da República”, kann man den Nachmittag mit einem Kaffee im “Vianna Café”, dem ältesten der Stadt, ausklingen lassen. Was man am Abend macht: Als Universitätsstadt hat Braga ein lebendiges Nachtleben zu bieten. Am Besten startet man den Abend mit einem klassischen Menü aus “Frigideiras” (einem salzigen Strudel), gebratenem Ziegenfleisch und einem Glas Vinho Verde. Danach bekommt man im “Deslize” ein paar gute Cocktails oder im Club “Lagars” einige Tanzeinlagen zu sehen. Insider-Tipp: Man sollte sich unbedingt die Zeit für einen Besuch des “Peneda-Gerês” nehmen, Portugals einzigem Nationalpark. Hier gibt es Wölfe und Adler sowie eine üppige Vegetation zu sehen. Zudem kann man hier verschiedene Wassersportarten betreiben.

Krakau, Polen

Krakau ist eine der bezauberndsten Städte Polens, in der jeder etwas für sich zu entdecken findet. Neben den vielen kulturellen Highlights und historischen Sehenswürdigkeiten bietet Krakau hochklassige Restaurants, Cafés, Hotels und Clubs. Auch das Shoppingangebot der Stadt kann sich sehen lassen. Viele junge Menschen kommen deshalb jeden Tag hierher. Die Altstadt Krakaus wurde 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Wetter ist im Sommer sonnig und heiß und die Winter sind schneereich und gemütlich. Von 1038 bis 1569 war Krakau die Hauptstadt Polens. Die Stadt ist voller Mythen und Legenden – angeblich hausen in den Katakomben unter der Burg Wawel sogar Drachen! Aus diesen Legenden entstand sogar der Name der Stadt, der sich auf den mythischen Herrscher Krak zurückführen lässt, der die Stadt angeblich auf einer Drachenhöhle errichtet hatte. Ein ehemaliger Bischof der Stadt, Karol Józef Wojtyła, ist der Welt als Papst Johannes Paul II. bekannt. Beste Reisezeit: Die Hauptreisezeit ist der Sommer. Jedoch sind auch die warmen Frühlingsmonate und die goldene Herbstzeit eine Empfehlung. Die verschneiten Winter eignen sich sogar zum Skifahren in den Tatra-Bergen. Was man morgens macht: In den Morgenstunden sieht die Stadt besonders schön aus und ist noch nicht so überfüllt – also die beste Zeit für einen Stadtbummel. Ziel Nummer 1 ist natürlich die Burg Wawel, die über der Stadt thront. Sehenswert ist auch der Zoologische Garten und der See Zakrzowek, eine versteckte Lagune in einem alten Steinbruch. Es gibt übrigens auch kostenlose Stadtführungen. Was man am Nachmittag: Krakau hat eine Unmenge an Museen zu bieten: das Nationalmuseum, das Archäologie Museum, das polnische Luftfahrtmuseum und noch viele mehr. Auch das jüdische Viertel, einst eines der größten der Welt, ist einen Besuch wert. Mehr in Bewegung kommt man bei einer Runde Laser-Tag oder Paintball. Was man am Abend macht: Krakau bietet viele Clubs, Bars und Kneipen, vor allem in der Altstadt. Für eine kleine Stärkung sorgt eine “Zapiekanka”, ein typisch polnisches Fast-Food, ähnlich einem Croque. Falls man am Morgen keine kostenlose Stadtführung machen konnte, wieso dann nicht in der Nacht? Insider-Tipp: Außerhalb der Stadt liegen die wunderschönen Tatra-Berge, die immer für eine Wanderung gut sind. Auch der idyllische Ort Zakopane, der unter Wintersportfans bestimmt bekannt ist, liegt nicht weit entfernt.

25 Insidertipps für Reiseziele in Europa

Es gibt Orte, die verzaubern. Es gibt Städte und Regionen, Berge und Täler, Inseln und Landstriche, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die man immer wieder besuchen möchte. Manchmal befinden sich diese Orte für einen Urlaub oder Kurzurlaub jedoch abseits der üblichen touristischen Routen – egal ob eine Städtereise in Europa, Reiseziele für einen Kurzurlaub oder aktiven Wandertrip. Wir haben 25 Reiseblogger gefragt, welche ihre ganz persönlichen verborgenen und unterschätzten Perlen in Europa sind. Was macht diese Orte als schönes Reiseziel in Europa so besonders und was würden sie Reisenden dorthin mit auf den Weg geben? Wir haben die Insidertipps der Experten für euch zusammen getragen und dabei auch das bekannte Unbekannte neu entdeckt.

Urlaubsziele nahe dem Mittelmeer und Atlantik

Italien, Frankreich, Spanien und Portugal gehören zu den beliebtesten Reisezielen in Europa – aufgrund des milden Klimas sogar das ganze Jahr über. Typische Reiseorte in Frankreich sind Städte wie Paris und Nizza oder Regionen wie die Côte d’Azur, die Bretagne und die Provence. Die Verdon-Schlucht im Südosten gehört hingegen zu den Frankreich-Geheimtipps. Auch Portugal steht schon lange auf der Liste der Must-Sees in Europa und wer neben Madrid noch von einem Geheimtipp in Spanien erfahren möchte, sollte unbedingt eine Städtereise nach Sevilla ins Auge fassen. Auch Italien ist nicht nur Rom und Florenz; wie wäre es zum Beispiel mit dem Geheimtipp Urbino an der italienischen Küste?

Verdonschlucht, Frankreich

Christin & Christian, miles around

Unser Geheimtipp in Europa ist Südfrankreich. Nicht das allseits Bekannte, wie Saint-Tropez, Cannes, Nizza oder der Staat Monaco meinen eher ein Ausflugsziel, das ein Stück landeinwärts liegt: die Verdonschlucht. Diese wunderschöne Schlucht ist einer der größten Canyons Europas und hat mit 21 km Länge und zum Teil 700 m Tiefe viel zu bieten. Entlang der Schlucht und direkt am Fluss Verdon gibt es zahlreiche Wanderrouten. Außerdem sind die Steilwände ein Paradies für Kletterer. Auf beiden Seiten der Schlucht kann man auf gut ausgebauten Straßen die vielen verschiedenen Aussichtspunkte anfahren. Wir empfehlen die Route 23, da man hier die schönsten Blicke auf den Canyon genießen kann. Entlang der Straßen der Verdonschlucht findet man diese typischen kleinen französischen Dörfer mit Kirche und Boule-Platz im Zentrum. Überrascht hat uns ein Wasserfall, der zwischen Steilwand und der engen Straße “durchfiel”. Er nahm zudem auch noch ein Stück der Fahrstrecke ein, was das Vorbeifahren etwas erschwerte. Die Natur ist hier zum Teil noch recht unberührt. Wer sich diesen besonderen Canyon anschauen möchte, sollte im Frühjahr kommen, wenn die Natur gerade wieder erwacht und noch nicht so viele Touristen unterwegs sind.

Die nächste größere Stadt in der Nähe der Verdonschlucht ist Nizza. Wir zeigen dir, wie du nach Nizza kommst:

Nach Nizza

Sevilla, Spanien

von Mandy, Travelroads

Mein Geheimtipp? Sevilla! Laut, bunt und lebensfroh – so lässt sich die Hauptstadt Andalusiens wohl am besten beschreiben. Vor allem der Mix aus mediterranen und orientalischen Einflüssen, der das besondere Flair der Stadt ausmachen, hat mich begeistert. Sehr eindrucksvoll ist beispielsweise der Alcázar von Sevilla, direkt gegenüber der Kathedrale von Sevilla. Während meines Auslandssemesters in Sevilla war der älteste Königspalast Europas, mit seinen traumhaften Gärten und farbenprächtigen Mosaiken, einer meiner Lieblingsplätze. Dort kann man dem Trubel und der Hitze der Stadt für eine Weile entfliehen und in eine Oase der Ruhe eintauchen. Was mich an Sevilla aber am meisten überrascht hat, sind nicht nur die Geschichte und die Architektur, sondern wie stark hier immer noch die typisch spanische Lebensfreude und Tradition zelebriert wird – und genau das sollte man als Besucher auch tun: Während der nachmittäglichen Siesta einen kühlen Tinto de verano am Torre del Oro mit Blick auf den Guadalquivir genießen, sich in den kleinen, engen und verwinkelten Gassen des historischen Barrio Santa Cruz mit seinen wunderschönen Innenhöfen und malerischen Häuschen treiben lassen, unbedingt im Levies die besten Tapas der Stadt essen und laue Sommernächte mit temperamentvollem Flamenco in La Carboneria ausklingen lassen.

Nach Sevilla

Madrid, Spanien

von Caroline, Shave the Whales

In Europa ist Madrid eine der Städte, die ich komplett unterschätzt habe. Sie ist voller Schnörkel, Springbrunnen, knalliger Farben und voller Überraschungsorte. Tagsüber ist dort mein Lieblingsort der Parque del Retiro mit dem Glasschloss drin, dem Palacio del Cristal. Abends bin ich am liebsten am Templo de Debod, einem Aussichtspunkt, von dem ganz Madrid den Sonnenuntergang bestaunt. Von beiden der Orte hatte ich vorher nie gehört, dann ist der Wow-Moment noch schöner, wenn man plötzlich völlig überwältigt davor steht.

Nach Madrid

Lissabon, Portugal

von Esther, Travel Sisi

Mein Geheimtipp in Europa ist Portugal. Vor 20 Jahren war ich bereits als Rucksacktourist in Portugal unterwegs und habe das Land erkundet. Ich war skeptisch, nach so langer Zeit wieder dorthin zu fahren. Massentourismus ist nicht mein Ding und etwas Schönes verändert sich ja meistens leider zum Schlechten. Nicht so in Portugal! Lissabon hat seinen Charme behalten und dafür wurden die schönen alten Häuser toll renoviert. Es gibt viele kreative Restaurants und kleine Shops, die zum Flanieren und Staunen einladen. An der Algarve war dann das Wasser gar nicht so kalt wie im Internet angekündigt, obwohl es bereits Herbst war. Auch heute gibt es in Portugal noch richtig tolle kleine Badebuchten, die man mit nur wenigen Leuten teilen muss. Am meisten überrascht haben mich aber die Unterkünfte, die mit viel Liebe zum Detail und meistens sehr kreativ gestaltet sind. Ein Mietauto ist auf jeden Fall eine gute Idee in Portugal. Damit kommt man an einsame Buchten und erreicht die kleineren schönen Unterkünfte abseits der üblichen Touristenpfade. Zudem kann man damit Stadt und Strand prima kombinieren.

Nach Lissabon

Urbino, Italien

von Ulrike, Zypresse unterwegs

Absolut unterschätzt sind die italienischen Marken, die Region östlich und südlich der Toskana und an die Adria angrenzend, mit Bergen, Natur und tollen Stränden. Hier ist Italien noch so wie vor dreißig Jahren: ruhig, ursprünglich und wenig touristisch. Gleichzeitig gibt es viel zu sehen: wunderbare Renaissancestädtchen wie zum Beispiel Urbino, Jesi, Macerata oder Ascoli Piceno mit Kirchen, Burgen und Palazzi. In den Orten geht das alltägliche Leben auf der Piazza geruhsam seinen Gang. Aber auch für Wanderer oder Mountainbiker, für Gleitschirmflieger oder Wasserratten gibt es Ziele in der Region, die noch überhaupt nicht überlaufen sind. Überrascht hat mich die fabelhafte Küche: bodenständig, manchmal bäuerlich einfach, den Jahreszeiten angepasst und immer sehr, sehr lecker. Zu den Spezialitäten gehören Oliven all’Ascolana, frittiert und mit einer Fleischfarce gefüllt oder auch Vincisgrassi, die Ur-Version der Lasagne. Bei Jesi und Matelica wachsen leckere Verdicchio-Weine. An der Küste gibt es frischen Fisch und in den Wäldern wachsen Trüffel… Was will ein Feinschmecker mehr? Eine Reise dorthin kann ich nur empfehlen, denn wenn man die Toskana mag, wird man auch die Marken lieben. Dort angekommen lege ich den Reisenden ans Herz, sich auf das italienische Leben einzustellen, die Alltagshetze abzustreifen, den Mittag an einem schattigen Ort ruhig verstreichen zu lassen und am frühen Abend dem Treiben in der Stadt mit einem leckeren Aperitif zuzuschauen. Das ist für mich la dolce vita pur.

Nach Urbino

Urlaubsinseln in Europa

Inseln als Urlaubsort haben den großen Vorteil, dass sie vollständig von Wasser umgeben sind und somit viele Bademöglichkeiten bereithalten sowie meistens mit einem milden Klima überzeugen. Zwei Klassiker in Deutschland ist natürlich Helgoland und auch für Sylt wir haben wir uns Insidertipps geben lassen. Auch für Urlaub auf Zypern warten viele Tipps für eine Entdeckungsreise.

Sylt, Deutschland

von Carina & Christian, Travelography

Die Nordseeinsel Sylt ist zwar kein echter Geheimtipp, dennoch ist sie unser persönliches Wow-Erlebnis. Eine Nordseeinsel verbanden wir bis zu unserem Aufenthalt im Frühjahr 2014 eher mit Ebbe, Flut, viel Wind und schlechtem Wetter. Wer im Frühjahr nach Strandurlaub sucht, kommt mit Sicherheit erstmal nicht auf die Idee, an die Nordsee zu fahren. Diese Meinung sollte sich durch einen Blick in die Statistik schnell ändern, denn Sylt hat im Mai durchschnittlich gerade mal einen Regentag mehr als z.B. die Mittelmeerinsel Mallorca. Genau aus diesem Grund sind für uns Sylt & Co die unterschätztesten Reiseziele in Europa. Als wir im letzten Jahr im Mai auf Sylt waren, hatten wir bombiges Wetter mit durchgehend blauem Himmel, Sonnenschein und kilometerweiten, einsamen Sandstränden. Überrascht waren wir zum einen davon, wie ruhig und einsam es dort sein kann, aber auch wie erholsam ein Urlaub an der Nordsee ist. Während man in fernen Ländern häufig von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit stürzt, um möglichst viel mitzunehmen, konnten wir auf Sylt einfach mal die Seele baumeln lassen. Unser Tipp: Wer nach Sylt reist, sollte sich unbedingt Fahrräder leihen und damit die Insel erkunden. Lasst euer Auto stehen, so bekommt ihr viel mehr vom Inselflair mit. Spätestens wenn euch die gute Seeluft auf dem Fahrrad ins Gesicht weht, habt ihr den Alltagsstress vergessen. Für den Fall, dass es doch mal regnet, solltet ihr euch eine gemütliche Ferienwohnung aussuchen. So kann man auch mal abgeschieden einen Tag mit einem guten Buch verbringen.

Nach Sylt

Stefanie & Volko, In der Nähe bleiben">

40 km von der Küste entfernt trotzt ein kleiner, roter Klotz der tosenden Nordsee: Helgoland. Sie ist das Piratenschätzchen unter den deutschen Inseln; ein von Zeiten, Wind und Wetter zerzaustes Schmugglernest. Schon die Anreise wird zum Abenteuer, wenn der Katamaran “Halunder Jet” seine 10.000 PS spielen lässt. Los geht’s täglich um 09:00 Uhr von den Hamburger Landungsbrücken. Den Soundtrack zum Eiland liefert die Band Massive Attack. Mit ihrem Album “Heligoland” setzten sie Deutschlands einziger Hochseeinsel ein musikalisches Denkmal. Als “utopische Kommune” beschrieben sie die Insel, “ein Symbol für das Zusammentreffen widersprüchlicher Welten”. Wie wahr! Auf Helgoland sonnt man sich neben Robben am Strand und freut sich an Trottellummen und Basstölpeln im kleinsten Naturschutzgebiet des Landes. Man speist Knieper (Taschenkrebse), kauft zollfrei ein und feiert bis zum Morgengrauen in Deutschlands ältester Disco. Ein Tagesausflug ist definitiv nicht genug. Mindestens eine, besser drei Nächte sollte man auf Helgoland verbringen. Im Voraus buchen ist unbedingt angesagt. Helgoland ist die erste Off-Shore-Insel der Welt und viele Zimmer sind fest an die Jungs von den Windparks vermietet.

Nikosia, Zypern

von Sabine, Gecko Footsteps

Zypern ist eine tolle Insel, die man unbedingt einmal besucht haben sollte. An den Küsten befinden sich weiße Sand- und Kiesstrände, die vor allem Strandliebhaber anziehen. Aber die Insel hat noch viel mehr zu bieten. Besonders überrascht hat mich das Landesinnere. Dort befindet sich das Troodos Gebirge. Während man an den Küsten nur karge Landschaften sieht, steht man im Troodos Gebirge plötzlich inmitten einer saftig grünen Natur. Durch die Berge schlängeln sich Wege, die an kleinen idyllischen Dörfern vorbeiführen. Dort scheint die Zeit einfach stehen geblieben zu sein. Am besten lässt sich das Troodos-Gebirge per Jeep erkunden. Es geht des Öfteren mal steil bergauf oder bergab, über Stock und Stein und durch Bäche hindurch. Mit einem normalen Auto verschenkst du da leider viele Möglichkeiten. Bei einem Besuch in Zypern sollte man sich unbedingt auch die Hauptstadt Nikosia ansehen. Durch die Innenstadt führt eine grüne Grenze, die den griechischen Teil von Zypern vom türkischen Teil trennt. Mit Pass kann man einen kleinen Spaziergang ins türkische Gebiet machen.

Reiseziele in Osteuropa

Für die Allgemeinheit noch relativ unerschlossen, bei Kennern schon längst kein Geheimtipp mehr: Reiseziele in Osteuropa. Die Gegenden sind geprägt von fantastischen historischen Städten und umwerfenden, vielseitigen Landschaftsbildern – vom Gebirge über Seenlandschaften bis hin zum Küstenparadies. Ein Urlaub kann hier also abwechslungsreich gestaltet werden. Zudem hat Osteuropa einen entscheidenden Vorteil für Reisen: Städte wie Breslau, Bratislava und Sofia sind nicht nur wunderschön, sondern auch unfassbar günstig.

Breslau, Polen

von Karina, Zauberhaftes Anderswo

Breslau war für mich dieses Jahr ein Reiseziel, was mich überrascht hat. Wie ich feststellen musste, wissen viele noch nicht einmal wo dieses bezaubernde Städtchen eigentlich liegt (die Antwort lautet: Polen), was wirklich schade ist. Die Breslauer Altstadt ist einfach wunderschön. Es macht riesigen Spaß, durch die Straßen zu streifen und die schönen Hausfassaden zu bewundern oder die Stufen zum Aussichtsturm zu erklimmen, um den tollen Blick über die Stadt zu genießen. Getoppt wird der Trip noch durch die vielen kleinen Zwergenfiguren, die in ganz Breslau verteilt sind. Kaum hatte ich den ersten Zwerg entdeckt, konnte ich gar nicht mehr aufhören weiterzusuchen. So endet ein Ausflug nach Breslau schnell in einem kleinen Wettstreit, wer die meisten kleinen Stadtbewohner entdeckt. Was ich darüber hinaus nicht erwartet hätte, ist das erstaunlich junge und internationale Flair der Stadt. Breslau hat eine recht große Universität und viele Erasmus-Studenten, die hier alljährlich ihr Austauschsemester verbringen. Unterstrichen wird diese Atmosphäre dann noch durch die bunte Streetart, die den Besucher an vielen Ecken der Stadt in Staunen versetzt. Lust auf eine kleine wunderschöne Stadt, in der sich abends viele junge Leute tummeln und wo man für einen lustigen Wochenendausflug noch nicht mal viel Geld parat haben muss? Dann lautet mein Geheimtipp: Breslau.

Nach Breslau

Bratislava, Slowakei

von Thomas, Pixelschmitt

Viele Europareisende haben schon Wien, Prag oder Budapest besucht. Aber Bratislava? Die Hauptstadt der Slowakei wird von vielen Reisenden gerne übergangen. Ok, die Stadt hat nicht so viele schöne alte Gebäude wie die anderen drei Städte. Aber wo sonst in der Welt gibt es eine Brücke, die aussieht als wäre ein UFO auf einem der Stützpfeiler gelandet. Mit dem Lift ist man schnell auf die Aussichtsplattform der Brücke gefahren und hat einen 1a-Blick über die Donau und fast ganz Bratislava. Kulinarisch geht es in der Slowakei allgemein eher deftig zu. Bryndzové halušky sind das Nationalgericht. Die Kartoffelnocken werden mit Speck und dem typischen slowakischen Schafskäse in vielen urigen Restaurants der Stadt auf einem Holzbrett serviert. Auch im näheren Umfeld der Stadt gibt es einige Sehenswürdigkeiten. Die Burg Devin oder idyllische Seitenarme der Donau, die zum Inlineskaten oder Grillen ideal sind. Aber auch für einen Roadtrip durch die Slowakei mit ihrer wunderschönen Natur und den vielen Wanderwegen ist Bratislava ein perfekter Ausgangspunkt.

Nach Bratislava

Ljubljana, Slowenien

von Katharina & Romeo, Sommertage

Da müssen wir nicht nicht lange überlegen: Slowenien! Alle Reisen nach Italien und Kroatien und lassen das kleine Slowenien links liegen. Vollkommen zu unrecht, denn Slowenien ist ein tolles Reiseland. Imposant finden wir den Vršič-Pass mit dem dahinter liegenden Soča-Tal. Außerdem sehenswert: Bled mit seiner Burg, die sympathisch unaufgeregte Hauptstadt Ljubljana und natürlich die Küste. Denn was viele nicht wissen: Slowenien liegt am Meer. Besonders mögen wir dort die kleine, mediterrane Hafenstadt Piran. Beim Eissalon am Hauptplatz bestellen wir dann ein großes Eis und genießen den Blick aufs Meer. Die Menschen in Slowenien sind unglaublich freundlich und sehr offen, daher sind wir so gerne dort. Unser bester Tipp für eine unvergessliche Reise: Das eigene Auto und viel Zeit. Dann werdet ihr Slowenien mit Sicherheit genau so lieben, wie wir das tun.

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Sofia, Bulgarien

von Marco, Life is a trip

Für mich ist das am meisten unterschätzte Reiseziel Europas ganz klar Bulgarien. Denn die wenigen Menschen, die dort überhaupt je landen, bekommen oft nur die überlaufenen Touri-Strände am Schwarzen Meer zu sehen. Dabei hat das kleine Land so viel mehr zu bieten! Die Menschen sind sehr gastfreundlich, die Küche ist ausgesprochen delikat, die Weine bewegen sich auf internationalem Niveau. Die bulgarische Kultur ist vielfältig und umfasst sehenswerte traditionelle Tänze, Kostüme und Musik. Sofia ist eine tolle Stadt für jeden, der sich drauf einlässt. Nirgends sonst treffen Ost und West auf derart spannende Weise zusammen. Ebenfalls interessant sind das verwunschene Plovdiv sowie das lebhafte Burgas direkt am Meer. Überhaupt ist die Schwarzmeerküste an vielen Orten einfach nur atemberaubend schön. Nicht selten findet man keine 5 Kilometer von den hässlichen Touri-Orten entfernt unberührte, wilde Strände. Das gilt besonders für den tiefen Süden nahe der türkischen Grenze. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, hat Bulgarien auch noch stattliche Berge zu bieten, in denen man im Winter Skifahren und im Sommer Höhlen und kleine Dörfer entdecken kann! Mein Tipp: Hinfahren, bevor es alle machen!

Nach Sofia

Pindos Gebirge, Griechenland

von Anja, Midlifereisen

Kennt Ihr die die Zagorischen Dörfer? Sie liegen im Nordwesten von Griechenland, nahe der albanischen Grenze, ganz versteckt im Pindos Gebirge. Ein Paradies für alle, die ursprüngliche Landschaften, tiefe Schluchten und hohe Berge lieben. Für mich persönlich das i-Tüpfelchen: die unglaublich gastfreundlichen Menschen und der regionale Schnaps – Tsipouro, der zu fast jeder Tageszeit in großen Gläsern serviert wird. Meine favorisierte Reisezeit: Frühjahr (Mai / Juni) wenn die Bergwiesen blühen und die Schafe und Ziegen auf die Berge getrieben werden und Herbst (September / November) wenn sich die Wälder bunt färben und das Tsipouro-Fest gefeiert wird. Die nächste größere Stadt mit einem Flughafen ist Thessaloniki. Hier erfährst du, wie du nach Thessaloniki reisen kannst:

Nach Thessaloniki

Tiflis, Georgien

von Oliver, Weltreiseforum

Zugegeben: Es ist nicht ganz klar, ob Georgien überhaupt noch zu Europa oder bereits zu Asien gehört. Ein allgemein anerkannter Grenzverlauf wurde im Kaukasus nämlich nie gezogen. Doch ganz egal, ob die ehemalige Sowjetrepublik nun das am häufigsten unterschätzte Reiseziel in Osteuropa oder Westasien ist: Kein Land würde es mehr verdienen, endlich als das tolle Urlaubsziel wahrgenommen zu werden, das es ist. Georgien bietet nämlich ziemlich genau das, was viele von einer Reisedestination erwarten: Eine gute Sicherheitslage, abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten und Landschaften, offene und freundliche Menschen, sowie eine gute Infrastruktur für Reisende bei günstigen Preisen. Ich habe beispielsweise für eine Woche gerade einmal 250 Euro ausgegeben. Dank zahlreichen Billigfliegern kostet auch die Anreise nach Tiflis heute kaum noch was. Grandios sind im Land vor allem die Berge, die zu endlosen Wanderungen einladen. Bei meiner Reise im letzten Herbst konnte ich den Kaukasus leider nur aus der Ferne sehen. Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, möchte ich deshalb dieses Jahr noch einmal nach Georgien fahren und das nachholen, was ich das letzte Mal verpasst habe.

Kotor, Montenegro

von Anika, Zug nach Irgendwo

Das ultimativ unterschätzte Reiseziel in Europa? Kein Zweifel, das ist Montenegro. Das Land ist ein bisschen kleiner als Schleswig-Holstein, wirkt aber mindestens doppelt so groß und hat eine Ausstrahlung, von der die deutsche Nordseeküste nur träumen kann. Montenegro gehört zu den ehemaligen Staaten Jugoslawiens und wird deswegen mit Schlagworten verbunden wie Krieg, Armut, Krisenregion, sowjetische Vergangenheit, Plattenbauten, hässliche Tapeten, muffige Sofas – also genau das Gegenteil von dem, was viele im Urlaub sehen wollen. Aber Montenegro ist anders. Ja, okay. Es ist kein auf Hochglanz poliertes Retortenprojekt wie Dubai. Aber es ist ehrlich, herzlich und wunderschön. Da sind die atemberaubenden Ausblicke auf die schroffen, wilden Felsen im Dinarischen Gebirge, die in aller Ruhe vor sich hin dösenden Gebirgsseen, die kleinen Ortschaften, die von einem harten Leben in den Bergen zeugen, aber auch die wohlige Brise vom Mittelmeer, die Wellen der Adria an der Küste, die von 1.000 Meter hohen Bergen eingeschlossene Bucht von Kotor, in der das Leben noch langsamer zu sein scheint als im Rest des Landes, das kristallklare Wasser, die himmlische Ruhe, die gastfreundlichen Menschen, der selbstgebrannte Sliwowitz, der märchenhafte Sonnenuntergang hinter dem Panorama aus hundert Gipfeln und all die wunderbaren Augenblicke, in denen man einfach entspannen und das Leben genießen kann. Die beste Art, das Land in seiner ganzen landschaftlichen Schönheit kennenzulernen, ist eine eintägige Zugfahrt von Belgrad in Serbien nach Bar an der montenegrinischen Adriaküste. Ihr durchquert das Land einmal komplett von Norden nach Süden, steigt zuerst immer höher ins Dinarische Gebirge auf, könnt tolle Blicke auf Berge und Seen genießen, fahrt über die höchste Eisenbahnbrücke Europas und lasst euch dann bis direkt an die Adria treiben. Von Bar sind es nur wenige Kilometer nach Kotor in die gleichnamige Bucht, die eine meiner liebsten Gegenden auf der Welt ist – und das Gegenteil von muffigen Sofas und Plattenbauten.

Istanbul, Türkei

von Sarah, Mamas Lifestyle

Istanbul ist seit einem Jahr unsere Wahlheimat und ein Reiseziel, das ich jedem ans Herz legen möchte. Die Stadt ist mit knapp 15 Millionen offiziellen Einwohnern die größte Europas und bietet unglaublich viel Spannendes, das es zu entdecken gibt. Hier kommt jeder auf seine Kosten: Kulturliebhaber werden von prächtigen geschichtsträchtigen Bauten beeindruckt. Shopping-Fans finden in gigantischen Malls alles, was das Herz begehrt (die Türkei bietet die günstigsten Textil-Preise Europas). “Foodies” können sich bei Baklava, Börek, einem üppigen türkischen Frühstück, auf dem Fischmarkt oder beim 4-Gänge Menü im Mädchen-Turm, dem Kiz Kulesi, mitten auf dem Bosporus bei atemberaubender Aussicht der kulinarischen Vielfalt hingeben. Familien kommen in den Genuss der türkischen Kinderfreundlichkeit und können auch um Mitternacht noch auf belebten Spielplätzen bunte Zuckerwatte kaufen. Badefans aalen sich in den trendigen Beachclubs in Kilyos in der Sonne. Istanbul bietet eine faszinierende Vielfalt. Nirgendwo sonst habe ich je den Kontrast zwischen Tradition und Moderne auf diese Weise entdeckt. Die Sightseeing-Hotspots in Istanbul liegen alle zentral und so nahe beieinander, dass man sie wunderbar zu Fuß abklappern kann. Istanbul kann laut, bunt und überfüllt sein. Doch neben Verkehrschaos und Hochhaus-Siedlungen findet man auch grüne, ursprüngliche und ruhige Flecken. Wer die alten Stadtmauern (Rumeli Hisari) erklimmt, blickt auf den Bosporus und Asien während sich eine majestätische Stille um einen legt. Und zu guter Letzt: Istanbul ist die einzige Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Der Bosporus trennt den europäischen vom asiatischen Teil, die schillernde Bosporus-Brücke verbindet die Welten. Wo sonst kann man schon mit dem Boot, dem Auto oder zu Fuß von Europa nach Asien gelangen?!

Nach Istanbul

Sankt Petersburg, Russland

von Isolde MaReisen, Fernsuchtblog

Nicht wirklich unterschätzt, aber definitiv fehl eingeschätzt, wird meiner Meinung nach St. Petersburg als Reiseziel in Europa. Die russische Metropole ist weitaus fortschrittlicher, sauberer und offener, als es sich viele voreingenommene Traveller häufig vorstellen. Anstatt zwielichtiger Gestalten, Bruchbuden und Kälte präsentierte sich St. Petersburg mir gegenüber als kulturelle, aufgeschlossene und prachtvolle Weltstadt. Eine Sehenswürdigkeit jagt in St. Petersburg die nächste. Überall glitzert der goldene Prunk und die Parkanlagen mit ihren wunderschönen Fontänen laden zum Verweilen ein. Was ihr bei eurem Städtetrip nach St. Petersburg auf gar keinen Fall verpassen solltet, sind die berühmte Bluterlöserkirche, die imposante Isaak-Kathedrale, von deren Dach man einen unfassbaren Panoramablick auf die russische Metropole hat, die schönen Metrostationen, die vielmehr unterirdische Paläste sind, sowie den Nevsky Prospekt. Wer ausreichend Zeit hat, der sollte zudem einen Ausflug nach Petershof machen und die imposante Residenz des Zaren besuchen. Leider scheuen viele Traveller nach wie vor das “Venedig des Ostens” aufgrund von umfangreichen Visa-Beantragung, Sprachbarrieren oder Vorurteilen. Eines muss ich auch eingestehen, mit Englisch kommt man in Russland nicht weit. Doch wer mit ausreichend Gelassenheit, Charme und zwei intakten Händen an St. Petersburg ran geht, der wird nicht verhungern und sicherlich (wenn auch über Umwege) immer da landen, wo er hinwollte. Warum also nicht einfach mal Urlaub im Baltikum machen? Von St. Petersburg gibt es günstige Flüge in viele weitere, unterschätze Ostblockperlen wie Riga, Vilnius oder Tallinn!

Nach St. Petersburg

Zentral- und Nordeuropa

Mittel- und Nordeuropa bündelt alles, was das Reiseherz begehrt: Aufregende und vielfältige Städte, Strände und Meer, Hoch- und Mittelgebirge, unendliche unberührte Weiten. Hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken und erkunden – egal ob neue Insidertipps in Deutschland, Reiseorte in der Schweiz oder Gegenden für den nächsten Roadtrip.

München, Deutschland

von Dennis, Lookin for Jonny

Das am meisten unterschätzte europäische Reiseziel unter Deutschen ist für mich: Deutschland(!) Klar, gibt es schönere Strände in Spanien, Frankreich oder Italien und es zieht uns immer eher in fremde, exotische Länder und wer zu Hause bleibt ist sowieso irgendwie “uncool”. Wenn man allerdings einmal für einige Zeit am Stück reist oder im Ausland lebt, kommt man ganz schnell ins Grübeln, ob man überhaupt selbst bereits das eigene Land ausreichend bereist hat. Für Nicht-Europäer ist Deutschland nämlich eines der TOP-Reiseziele weltweit und das realisiert man erst, wenn man regelmäßig auf helle Begeisterung stößt, sobald man sich als Deutscher outed. Ich bereise Deutschland nun seit 4 Jahren 1-2x jährlich als “Urlauber” und sehe mein Heimatland aus einer völlig neuen Perspektive. Was begeistert mich besonders, nachdem ich etwas Abstand gewonnen habe? Die Freundlichkeit und Offenheit der Deutschen (tatsächlich vor allem auch die überdurchschnittliche Servicequalität in Restaurants und Geschäften), die vielfältige Natur und die kulturreichen Städte mit interessanter Architektur. Meine Favoriten: Bayrischer Spessart, Eifel, Westerwald, Köln (der Dom), München und fragt man Vielgereiste aus aller Welt, dann ist Berlin die aufregendste Stadt auf diesem Planeten.

Nach München

Rotterdam, Niederlande

von Wibke, Web und Welt

Mein absoluter Geheimtipp in Europa ist Rotterdam. Ich finde, es gibt kaum eine Stadt, die so unterschätzt ist, wie das sogenannte “Manhattan an der Maas”. Als ich kürzlich eine Reise nach Rotterdam geplant habe, schauten mich erst einmal alle mit großen Fragezeichen in den Augen an. Man denkt einfach nicht an diese Stadt oder verbindet sie nur mit grauer Industrie und ihrem großen Hafen. Ich wusste, dass Rotterdam mehr zu bieten hat. Trotzdem war ich vor Ort sehr positiv überrascht. Die Stadt mit ihrer Mischung aus entspanntem niederländischen Lifestyle und überraschenden Highlights ist einfach beeindruckend. Wer einen Städtetrip nach Holland plant, sollte also auf jeden Fall Rotterdam in Betracht ziehen. Dort ist es nicht so von Touristen überlaufen wie z.B. in Amsterdam und man kann sich einfach unter die Menschen mischen, die ihrem Alltag nachgehen. Rotterdam besitzt zahlreiche moderne Bauwerke bekannter Architekten wie die Erasmusbrücke, die Wolkenkratzer auf dem Wilhelminapier, die neue Blaak Markthalle oder den Bahnhof – um nur einige zu nennen. Und nicht zuletzt gibt es viele coole Bars, in denen man nach der Stadtbesichtigung entspannen kann – mein absoluter Geheimtipp für den Sommer ist die Aloha Bar in einem ehemaligen Schwimmbad.

Nach Rotterdam

Graubünden, Schweiz

von Philippe & Nadine, GustoFrenzy

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne so nah ist? Auf unserer Reise durch Europa, Südostasien und derzeit Australien begegneten wir immer wieder Einheimischen, die uns sagten: “Ihr habt ja mehr von meinem Land gesehen als ich.” Das Absurde daran ist, dass wir das ebenfalls von uns behaupten können. Und das in der kleinen Schweiz. Da leben wir jahrelang in einem Land und haben davon so viel gesehen, wie während eines Reisemonats in einem anderen Land. Wir scheitern bereits bei den Top10 Touristenattraktionen wie dem Glacier Express, einem Besuch des National Parks in Graubünden oder einer Schiffsfahrt zum Château de Chillon. Der Drang nach der Ferne hat uns viele schöne Orte in der Schweiz vergessen lassen. Erst unsere Reisen in andere Länder haben uns dies wieder bewusst gemacht. Ein unterschätztes und überraschendes Reiseziel ist also das eigene Heimatland. Starte zuerst einmal vor deiner Haustür, deine Füße werden dich schon noch weiter tragen.

Nach Graubünden

Lofoten, Norwegen

von Mela, Individualicious

Mein Reiseherz schlägt gerade ganz stark für die Lofoten in Norwegen, weshalb ich das jetzt einfach als meinen persönlichen Geheimtipp nennen muss. Ich weiß nicht, ob man tatsächlich davon sprechen kann, dass die Lofoten unterschätzt werden, aber wohl wenige haben diese Inselgruppe im Norden Norwegens auf dem Radar. Dabei haben die Lofoten unglaublich viel zu bieten: idyllische Fischerdörfer, türkisfarbene Strände, die jenen in der Karibik wohl nicht um vieles nachstehen und beeindruckende Landschaften dank der Kombination aus Bergen und Meer. Das Schöne ist, dass die Lofoten noch weit weg vom Massentourismus sind und deshalb alles noch sehr “echt” ist. Überrascht hat mich an den Lofoten vor allem, wie schnell man hier entschleunigt. Es hat keine 24 Stunden gedauert, schon war ich fernab von jeglichem Alltagsstress und bin voll und ganz in die Umgebung und die Langsamkeit der Region eingetaucht. Wer auf die Lofoten reist, sollte dies unbedingt zur Mitternachtssonne tun. Dann, wenn die Sonne am Horizont nicht verschwindet und man um Mitternacht auf einen Berg geht, um das Panorama zu genießen. Die nächste größte Stadt in der Nähe der Lofoten, die über einen Flughafen verfügt, ist Trondheim. Buche jetzt deine Reise nach Trondheim:

Nach Trondheim

Strandurlaub in Europa

Ganz klar, der Strandurlaub ist der Klassiker unter den Reisen. Urlaubsziele am Meer – davon gibt es in Europa so einige. Die Costa Brava in Spanien ist zum Beispiel ein Strandurlaub-Geheimtipp, da es hier immer wieder neue Ecken zu entdecken gibt. Wer von einsamen Stränden und abgelegenen Buchten genug hat und seinen Strandurlaub lieber mit dem lebhaften Treiben einer Stadt verbinden will, für den hat Europa viel in petto. Städte wie Barcelona oder Santorini in Griechenland sind perfekte Reiseziele für eine Kombination aus Strandurlaub und Städtereise. Wer Santorini mag, dem sei auch Scilla in Italien ans Herz gelegt – ein echter Insidertipp am Meer.

Santorini, Griechenland

von Melanie, Good morning world

Mein absoluter Geheimtipp für Europa ist die kleine griechische Insel Santorini. Ich wusste ja schon vorher von unzähligen Fotos wie schön die Insel ist, aber die Wirklichkeit hat mich dann doch schlichtweg umgehauen! Die vielen strahlend weißen Dörfchen, die – angeleuchtet von der untergehenden Sonne – waghalsig an den Felsen und direkt über dem Abgrund kleben, sind einfach wunderschön. Eingerahmt wird das Ganze dann noch von einem tiefblauen Meer, dass an verschiedenfarbigen Stränden zum Baden und Schwimmen einlädt… Man muss Santorini unbedingt selbst erlebt haben, um die besondere Magie der Insel voll und ganz zu erfassen! Ich empfehle jedem Besucher der Insel sich eine Unterkunft direkt am Kraterrand zu suchen, dann kommt man den ganzen Tag lang in den Genuss dieser tollen Aussicht. Je nach Tageszeit entsteht durch das unterschiedliche Licht der Sonne eine ganz andere Stimmung! Einfach nur atemberaubend schön…

Scilla, Italien

von Melli & Jürgen, Lifetravellerz

Kalabrien ist die Stiefelspitze Italiens, wo sich noch nicht allzu viele Touristen an den Stränden tummeln. Wir hoffen, es bleibt noch lange Zeit ein Geheimtipp für Italien-Individualisten. Frühmorgens in der Bar beginnt hier das pulsierende Leben, bei Espresso und Croissant trifft man sich, grüßt einander freundlich und diskutiert über den Fußball. Weitab von den glitzernden Metropolen findet man in Kalabrien noch einsame Strände, glasklares Wasser in der Straße von Messina, einen herrlichen Blick auf den gegenüber liegenden Ätna und das echte Dolce Vita. Die Lokale erinnern einen an so manche Szene aus einem Mafia-Film. Doch wo man auch hingeht, das Essen ist fantastisch. Tagsüber erforscht man die griechischen Dörfer in den Bergen, welche auch 1000 Jahre nach dem Untergang des byzantinischen Reiches noch die Sprache und die Kultur aufrechterhalten. Doch auch für Action ist gesorgt. Während des Frühjahres kann man vormittags im Aspromonte-Gebirge Snowboarden und nachmittags ganzjährig in der Straße von Messina Kitesurfen. Und wenn man dann doch auf der Suche nach Strandliegen und Gesellschaft ist, dann findet man ein wenig nördlich von Reggio Calabria den bezaubernden Ort Scilla. Das Wasser in dieser Bucht könnte nicht türkiser sein. Mit einem Gelato in der Hand beobachtet man die Schwertfisch-Boote und lässt die Gedanken schweifen. Kalabrien ist ein Ziel für Entdecker, für jene, die das ursprüngliche Italien und ein kleines Abenteuer suchen. Der nächste Flughafen befindet sich in der Stadt Reggio Calabria. Hier erfährst du, wie du nach Reggio kommst:

Nach Reggio

Barcelona, Spanien

von Christiane & Christian, Reisefanten

Wir haben Barcelona schon einige Male besucht und die spanische Großstadt am Mittelmeer verzaubert uns mit ihren vielen Facetten jedes Mal aufs Neue. Es ist der besondere Mix aus Kultur, Architektur und der spanischen Lebensart, der diese Stadt auszeichnet. Die Anreise gestaltet sich dank guter Fluganbindung sehr einfach, auch der lokale Nahverkehr ist vorbildlich ausgebaut. Tagsüber am Stadtstrand die Sonne genießen, über die imposanten Ramblas schlendern, sich unbedingt bei einer kleinen Pause die leckere Schokolade in der versteckten Milchbar Granja Viader auf dem Gaumen zergehen und abends den Tag bei Tapas und Sangria am Port Olimpic ausklingen lassen. Unser Tipp für alle Erstbesucher: sich einfach zu Fuß von der Altstadt zum Hafen treiben lassen. Und sollte einem die quirlige Metropole doch einmal zuviel werden, lässt sich auch die Natur in der Umgebung leicht erreichen. Ob Sandstrände an der Costa Brava oder die idyllische Bergwelt im Hinterland – Barcelona bietet so viele Möglichkeiten als Ausgangspunkt und Reiseziel.

Nach Barcelona

Costa Brava, Spanien

von Nicole, Freibeuter Reisen

Total unterschätzt ist für mich die Costa Brava! Leider hat die gesamte Region einen total schlechten Ruf, vor allen Dingen wegen des “Partytourismus”. Viele denken, ähnlich wie bei Mallorca, an Alkohol, Party und feiernde, lärmende Jugendliche, wenn sie Costa Brava hören. Leider gibt es zwar wirklich ein paar Orte, an denen man diese Art “Touristen” findet, aber die Costa Brava ist viel, viel mehr! Es gibt wunderschöne, mittelalterliche Dörfer, einsame, kleine Buchten, unzählige Weingüter, historische Klöster und modernistische Bauten. Allein die Landschaft reicht von den Stränden des Mittelmeers bis in die Bergwelt der Pyrenäen. Man kann an einem Tag zum Beispiel tauchen gehen und bunte Korallen und Schwämme der Unterwasserwelt bestaunen und am nächsten Tag auf einen dreitausend Meter hohen Berg spazieren. Oder einfach durch die vielen, einsamen Wälder wandern. Oder mit dem Rad an der Küste entlang fahren. Und erst das Essen! In der Region sind einige der besten Restaurants der Welt zu finden! Die traditionelle Küche allein ist schon fantastisch, aber wenn die regionalen Produkte dann von Sterneköchen auch noch auf Michelinsterne Niveau gehoben werden – ein Traum! Mein Rat für einen Reisenden, der an die Costa Brava kommt, wäre auf jeden Fall, Zeit mitzubringen und zwei, drei Worte, wie “Bitte” und “Danke” auf Katalanisch zu lernen. Es lohnt sich hier wirklich, neugierig zu sein, die Menschen kennenzulernen und abseits der ausgetretenen Pfade eine Region zu entdecken, die vor allem im Hinterland der Küste, noch fast unberührte Natur und eine spannende, Jahrhunderte alte Geschichte zu bieten hat. In der Stadt Girona befindet sich der nächste Flughafen. Erfahre hier, wie du nach Girona kommst:

Nach Girona

Stadt, Wand, Kunst: 10 stilvolle Street-Art-Städte (die keine Hauptstädte sind)

So kunstvoll kann Graffiti sein: Street Art ist längst kein Vandalismus mehr. Die Mauern der Städte entwickeln sich zunehmend zu Leinwänden, auf denen sich urbane Künstler großformatig verwirklichen. Street Art erzählt die Geschichte der Stadt aus einer anderen Perspektive – Europas Street-Art-Städte kommen sozialkritisch, verträumt, melancholisch, düster und nachdenklich daher. Wir haben 10 einzigartige Stilikonen abseits der Hauptstädte ausfindig gemacht und empfehlen euch Touren und Erkundungspfade durch unsere europäischen Geheimtipps.

Köln, Deutschland

Köln ist das europäische Mekka für urbane Künstler. Die Street-Art-Szene der Rheinmetropole entwickelte sich in den letzten Jahren von einer Underground-Kultur hin zur salonfähigen städtischen Kunst und wurde zum Thema ganzer Festivals, Gallerien und Ausstellungen nationaler sowie internationaler Künstler. Die Straßenkunst repräsentiert den Esprit der Stadt, Provokation und die Schönheit der jungen Kunstbewegung. Wichtige Schauplätze: Studentenkiez Belgisches Viertel, Ehrenfeld Street-Art-Tour: Im Rahmen des CityLeaks Festival werden zwischen Mai und Juli zahlreiche Stadtführungen durch verschiedene Viertel angeboten. Einflussreiche Künstler: Der Berliner Straßenkünstler El Bocho hat auch in Köln seine Spuren an den Mauern hinterlassen. In seinen farbenfrohen Arbeiten mit der einzigartigen Linienführung verarbeitet er Themen wie Kommunikation und Stadtleben. Seine Bilder haben hohen Wiedererkennungswert und zeigen oft melancholische Frauen, so wie das Bild in der Heliosstraße im Stadtteil Ehrenfeld.

Linz, Österreich

Linz ist bekannt für seinen industriellen Arbeiterklassen-Charme, kulturell steckt die Stadt in vielen Aspekten noch in den Kinderschuhen. Um die Stadt etwas salonfähiger und weniger trist erscheinen zu lassen, lud Linz internationale Graffitikünstler ein, um den Hafen der Stadt künstlerisch aufzupeppen. Die Organisation SOULvention organisiert zudem jeden Monat Graffiti-Workshops, in denen man lernt, sich selbst künstlerisch zu verwirklichen und das wunderbare Linz ein bisschen heller strahlen zu lassen. Wichtige Schauplätze: Der Hafen, direkt an der Donau Street-Art-Tour: Am besten lässt sich das Graffiti-Panorama im Rahmen einer Bootstour auf der Donau bestaunen, die beeindruckenden Graffitis wurden sogar schon mit Standing Ovations bejubelt. Einflussreiche Künstler: Roa aus Belgien, Aryz aus Spanien oder Stohead aus Hamburg verewigten sich bereits im Linzer Hafen.

Granada, Spanien

Granada ist nicht nur für die Alhambra, sondern auch für seine surrealistische Street-Art-Szene bekannt. Die Wandmalereien sind ebenso skurril wie nachdenklich, dabei jedoch keinesfalls aggressiv oder anstößig, die Graffitikunst wirkt inspirierend und anregend. Die Straßenkunst dient als Kontrast zum antiken Stadtkern (Granada ist eine der ältesten Städte der iberischen Halbinsel) und repräsentiert die junge, frische Kunstbewegung Spaniens. Wichtige Schauplätze: Die Mauern des Colegio de Santo Domingo de Guzmán (ein Schulgebäude), die Stadtteile Realejo und Albaicín sowie die Gegenden um Cuesta Escoriaza, Calle Molinos und Calle Vistilla de los Ángeles. Street-Art-Tour: Jeden Tag um 15 Uhr startet die kostenlose “Street Art and Caves” Tour am Oasis Hostel. Einflussreiche Künstler: Der bedeutendste Künstler Granadas ist Raúl Ruíz, der auch als “Kind der Malerei” beizeichnet wird. Er schuf unter anderem das bekannte Bildnis von Joe Strummer im Jahre 2013, der Clash-Sänger lebte in den 80ern und 90ern immer mal wieder in Granada.

Rotterdam, Niederlande

2009 fand in Rotterdam das “R.U.A.” Event (Reflexo on Urban Art) statt, welches die Straßen der Stadt mit zahlreichen großformatigen Kunstwerken berreicherte. Fünf dieser Werke sind heute noch in Rotterdam zu finden, darunter das berühmte Bild “Cryptic Duality” vom Künstler Horoiwa. Street Art in Rotterdam ist melancholisch und nachdenklich, großformatig, sozialkritisch und fantasievoll. Wichtige Schauplätze: Entlang des Noorderkanaalwegs befinden sich unglaubliche Graffitiwerke. Street-Art-Tour: Die “Kunstblock Tour” ist nicht nur Stadtführung, hier kannst du das Maximum aus dem Street-Art-Erlebnis herausholen, indem du es selbst ausprobierst. Einflussreiche Künstler: Großen Einfluss in Rotterdamm nimmt das Kunstkollektiv “MAMA” sowie der Künstler Horoiwa.

Porto, Portugal

Bekannt ist Porto vor allem durch seine Architektur, die seit Jahrzehnten von vielen verlassenen Gebäuden geprägt ist. Die Street-Art-Szene ermöglicht den Ruinen jedoch derzeit ein Comeback, indem sie das verfallene Stadtbild erneut in Farbe taucht. Die Motive sind meist politisch motiviert, einige verkünden inspirierende Texte und andere thematisieren den Mangel an Toleranz für Straßenkunst. Auch einige Werke der Ausstellung internationaler Straßenkunst im vergangenen Mai sind noch auf den Straßen Portos zu begutachten. Wichtige Schauplätze: Die Gegenden um Torre dos Clerigos, Rua Miguel Bombarda und Travessa de Cedofeita. Street-Art-Tour: Die Tour beginnt am Inky Graffiti- und Street-Art-Shop und wird von professionellen Künstlern geleitet. Es geht durch den historischen Stadtkern, die Barrio des Artes und durch einige verlassene Fabrikgebäude. Einflussreiche Künstler: Portos wichtigster Künstler ist Hazul, über 60 Werke der Stadt entstammen seiner Feder. Seine Markenzeichen sind starke, geometrische Ornamente in Form von Masken oder exotischen Vögeln. Auch designte er bereits eine Weinflasche und den Eingang eines Gästehauses. Derzeit arbeitet Hazul an einem Stadtplan für Touristen, um ihnen das Aufspüren seiner Bilder zu erleichtern.

Marseille, Frankreich

Marseille war 2013 Europäische Kulturhauptstadt – und das nicht ohne Grund. Einzigartige Wandgemälde ziehen sich durch die ganze Stadt: Sie zeigen Farbenspiele, Anspielungen auf Künstler, Filme oder Comics, Ausdruck sozialer Themen aber auch Werbungen für Restaurants und Bars. Marseilles Street Art repräsentiert die zweitgrößte Stadt Frankreichs als interessanten, multikulturellen Schmelztiegel und erzählt viele Geschichten über Land, Leute und Kultur. Wichtige Schauplätze: Das Künstlerviertel Cours Julien ist nicht nur bekannt für ausgefallene Street Art und Graffitis, sondern auch für angesagte Cafés, Restaurants und seine blühende Musikszene. Street-Art-Tour: Neben lokalen Touren gibt es auch eine spezielle Google Street View Tour, welche einfach virtuell am Bildschirm durch die Street-Art-Hotspots führt. Einflussreiche Künstler: Romain Forquet, Loko, Noyps, Ivan Sly und Vasko

Thessaloniki, Griechenland

Die lebhafte und blühende Street-Art- und Graffiti-Szene in Thessaloniki ist noch nicht besonders alt. Erst in den Jahren der Finanzkrise etablierte sie sich als neue städtische Kunstform, besonders für junge Künstler. Ihre Werke dienen als Sprachrohr und Weg des Ausdrucks, um mit den Veränderungen, Schwierigkeiten, Unzufriedenheit und der wirtschaftlich angespannten Situation Griechenlands umzugehen: “Krise macht kreativ” – so lautet das Motto. Einmal jährlich findet in Thessaloniki ein Street-Art-Festival statt, wo Graffitikünstler, Tanzgruppen, Skater und Musiker ihr Können zeigen. Wichtige Schauplätze: An beinah jeder Straßenecke sind verborgene Schätze zu finden. Street-Art-Tour: Künstler der “Box Gallery” bieten professionelle Führungen durch die Straßen an und stellen die wichtigsten Werke der Stadt vor. Mit etwas Glück trifft man sogar einen Künstler bei der Arbeit und kann mit ihm über seine Kunst plaudern. Einflussreiche Künstler: WD (Wild Drawings) ist ein bekannter griechischer Künstler für Street Art. Auch Thessaloniki verdankt ihm zahlreiche Zeichnungen eines unverwechselbaren Stils. Seine Werke sind düster und sozialkritisch, meist zeigen sie puppenartige Geschöpfe und Kinder im Tim-Burton-Stil.

Bristol, Großbritannien

Die Street-Art-Szene in Bristol kam mit dem Graffititrend der 80er Jahre auf, wurde international jedoch erst durch die Arbeiten von Banksy in den 2000er Jahren bekannt. Heute verwandeln Kunstprojekte wie das so genannte “See No Evil”-Projekt die tristen grauen Betonmauern mit Hilfe internationaler Künstler in eine der größten Outdoor-Ausstellung zeitgenössischer Straßenkunst. Seit 2008 werden neue Werke jährlich auf dem UpFest-Festival vorgestellt. Street Art in Bristol erfreut sich einer großen Fangemeinde im Internet, mittlerweile gibt es sogar interaktive Stadtpläne, die Street-Art-Jägern durch die Straßen leiten. Wichtige Schauplätze: Das Stadtzentrum, M Shed, die Gloucester Road und Stokes Croft. Street-Art-Tour: “Bristol Street Art Tours” bietet die besten Touren an und werden von Künstlern und der Szene unterstützt. Einflussreiche Künstler: Der bekannteste Künstler ist Banksy, der seine Werke mittlerweile sogar für über 120.000 Dollar verkauft. Er schuf unter anderem das bekannte Bild der Frau, deren Affäre am Fenstersims hängt, während ihr Ehemann versucht, ihn zu erspähen. Auch Nick Walker begann seine Karriere in Bristol und prägte den 80er Jahre Graffitiboom maßgeblich.

Gent, Belgien

Das belgische Gent hat eine erstaunlich hohe Dichte an Street Artists. Es gibt sogar eine Straße, die Werregarenstraat, die auschließlich der Graffitikunst gewidmet ist. Die Kulturinstitution “Street Art Belgium” ist sehr daran interessiert, die Künstler und ihre Kunstwerke auch für die breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich zu machen und bietet verschiedene Stadtführungen zum Thema Street Art an – nicht nur durch Gent. Wichtige Schauplätze: Die Graffitigasse (Werregarenstraat) Street-Art-Tour: Es gibt eine “Street Art Belgium”-Tour, die man sich im Vorhinein in verschiedenen Sprachen downloaden und die Straßen Gents anschließend auf eigene Faust erkunden kann. Auch geführte Touren werden angeboten. Einflussreiche Künstler: ROA, Hardnesh, Matthew Dawsn, Bisser, Jolly und Night

Mailand, Italien

Mailand ist eine Metropole der Mode, der Fotografie und der Kunst, kein Wunder also, dass hier auch die Street-Art-Szene besonders kreativ wirkt. Größtenteils lokale Künstler verwirklichen sich an den Mauern der Stadt, eine beliebte Leinwand stellen die Metallgitter dar, die nach Ladenschluss heruntergelassen werden. Besonders in ehemaligen weniger glanzvollen Arbeitervierteln wie Isola ist die Dichte enorm hoch. Doch auch die Mauern öffentlicher und repräsentativer Gebäude bieten der neuen Kunstform in Mailand mittlerweile Raum für Kreativität. Wichtige Schauplätze: Die Gegend um Navigli, ebenso wie die Designstraße Via Tortona und das Viertel Isola nahe der Metrostation Porta Garibaldi Street-Art-Tour: Die Tagestour von Waam Tours führt durch die Mailändische Street-Art-Szene und bedeutende Viertel. Einflussreiche Künstler: Nemos, die Kollektive Spruzzer und Canemorot, Ericailcane und Urbansolid, der besonders bekannt für seine Street-Art-Skulpturen ist.

Romantisches Wochenende: 10 Städtetrips

Ihr wollt mal wieder ein romantisches Wochenende zu zweit verbringen? Dann sucht ihr bestimmt nach Städten, die sich perfekt für Pärchen und Verliebte eignen. Orte, an denen man einfach für ein Wochenende dem Alltag entfliehen kann. Die einen mit ihrer einzigartigen Atmosphäre verzaubern. Wo man Zeit hat für gemeinsame Spaziergänge durch versteckte Gässchen und verwunschene Parks. Wir haben uns für euch umgeschaut und stellen 10 Städte für ein romantisches Wochenende vor. Hier liegt die Liebe quasi in der Luft.

Romantisches Wochenende in Heidelberg

Heidelberg liegt malerisch am Neckar gelegen und besitzt eine der schönsten Altstädte in ganz Deutschland. Darüber trohnt seit Jahrhunderten das Heidelberger Schloss. Dieses ist übrigens eine der wichtigsten Renaissance-Bauten außerhalb Italiens. Überall in der Stadt gibt es idyllische Gässchen und bezaubernde historische Häuser. Für ein romantisches Wochenende in Heidelberg sorgen außerdem wunderschöne Sonnenuntergänge, welche die Stadt und den Fluß in malerische Farben tauchen.

Romantisches Wochenende in Brügge

Kleine Kanäle, pittoreske Brücken – kein Wunder, dass die belgische Stadt Brügge oft auch das “Venedig des Nordens” genannt wird. Ob lange Spaziergänge zu zweit durch die Altstadt oder eine der vielen Schokoladenmanufakturen, Brügge bietet für Pärchen die perfekte Ausgangslage für ein romantisches Wochenende.

Romantisches Wochenende in Dubrovnik

Dubrovnik ist bekannt für himmelblaues Wasser, wunderschöne Promenaden und historische Architektur. Viele Frischverheiratete wählen die Stadt als Ziel für die Flitterwochen. Die Hafenstadt ist auf jeden Fall voll von Touristen-Paaren, was auch daran liegen könnte, dass Dubrovnik immer noch vergleichsweise sehr günstig ist.

Romantisches Wochenende in Utrecht

Utrecht wird auch als “Herz der Niederlande” bezeichnet. Die Stadt ist so klein, dass man sie problemlos zu Fuß erkunden kann. Schöne alte Häuser und Kanäle laden zu langen Spaziergängen ein. Hier bietet ein romantisches Wochenende auch viele Möglichkeiten zu shoppen und sich gegenseitig Geschenke zu machen, zum Beispiel zum Valentinstag.

Romantisches Wochenende in Annecy

Auch als das “Rom der Alpen” bezeichnet, liegt Annecy zwischen dem nördlichen Teil des französischen Massivs und dem Annecy-See. Die wunderbare Altstadt verzaubert mit alten Häusern und Kanälen. Außerhalb der Stadt ist aber vor allem die Natur der Region für Paare besonders romantisch.

Romantisches Wochenende in Gmunden

Die fast 1000 Jahre alte österreichische Stadt Gmunden liegt idyllisch von Bergen umgeben am Traunsee. Als Romantik-Highlight verfügt sie über ein Wasserschloss auf einer Insel im See. Hier garantiert ein romantisches Wochenende märchenhafte Ausblicke von fast überall in der Stadt, in der man sich als Paar verzaubern lassen kann.

Romantisches Wochenende in Bath

Im englischen Bath kann ein Aufenthalt in einem der vielen Spa-Hotels ein wahrer romantischer Höhepunkt sein. Hier kann man viele Arrangements wie Schokolade, Blumen oder Champagner direkt auf sein Zimmer mit Luxusbett bestellen. Romantische Stimmung kann aber auch beim Baden oder bei einem Gang durch die wunderbare Altstadt mit ihrer schönen Architektur aufkommen.

Romantisches Wochenende in Teruel

Romeo und Julia heißen auf Spanisch Diego und Isabel. In Teruel erinnert das “Mausoleum der Liebhaber” an ihre tragische Geschichte von Verlangen und Verlust, die natürlich leider tödlich endet. Andererseits gibt es so kaum einen besseren Ort für ein romantisches Wochenende in Spanien, zumal die wunderbare alte Architektur der Stadt zu ihrem einmaligen Flair beiträgt.

Romantisches Wochenende in Gradara

In Italien liegt fernab vom Lärm der großen Städte ein kleines Juwel, das auch in der “Göttlichen Komödie” von Dante Allighieri eine Rolle spielt. Gradara ist Schauplatz der Liebe zwischen “Paolo und Francesca”. Dabei handelt es sich um ein Paar, das schließlich von Paolos Bruder aus Eifersucht ermordet wird. Besonders romantisch: Im Gedenken brennen in der ganzen Stadt am Valentinstag 1000 Kerzen und erhellen so die kleinen Sträßchen, Klöster und Kirchen.

Romantisches Wochenende in Coimbra

Auch in Portugal gibt es in Coimbra einen Schauplatz einer tragischen Liebe, der zwischen Inés de Castro und Pedro von Portugal. Pedros Vater, der König, ließ sie ermorden, doch auch im Tod machte Pedro sie zu seiner Königin – sie hatte ihm immerhin vier Kinder geschenkt. Geht es noch dramatischer?

Die besten Orte für die ultimative Party

Bock auf Party? Na klar… aber wo? Die Auswahl ist riesig! Und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die Gemeinsamkeiten sind Musik, coole Leute und leckere Drinks. Aber die Partylandschaft des Kontinents ist vielfältig und die Locations durchaus unterschiedlich. Omio hat diese Woche mal ein paar Städte rausgesucht, in denen man so richtig feiern kann.

Manchester, UK

Manchester war und ist immer an der vordersten Front der britischen Musikszene. Eine Menge begabter Künstler stammt aus dieser Stadt. Gepaart mit der überall spürbaren Partystimmung ist Manchester Englands Topadresse für Nachtschwärmer. Dazu tragen auch die ca. 100.000 Studenten in der Stadt aktiv bei. Bisher hat jede Generation einen neuen Sound hervorgebracht und die Musik über die Stadt hinaus geprägt – aber in Manchester selbst ist es besonders aufregend, wenn man abends ausgeht und womöglich etwas zu hören bekommt, dass es vorher noch nie gegeben hat. 3 Vorschläge zum Ausgehen: Zwei davon sind in Manchesters berühmten Nordquartier: „Band on the Wall“ und „Mint Lounge“. Alternativ: „Antwerp Mansion“ – ein Club in einem alten Herrenhaus aus dem Industriezeitalter. Alle drei Clubs bieten Livemusik und auch DJ’s. Dresscode?: Was immer man will. Die besten Events in Manchester scheren sich nicht darum, was man trägt. Für einen authentischen Look zieht man einfach eine Kapuzenjacke an – außer man geht in einen noblen Club! Typischer Drink: Eigentlich trinkt man in Manchester hauptsächlich lokale Biermarken. Durchschnittlicher Eintritt: 5-10£ Bestes Katerfrühstück: Der „Koffee Pot“ gilt als einer der besten Orte für ein deftiges, katerbekämpfendes englisches Frühstück. Sound der Stadt: Basslastige Musik, gemischt mit Einflüssen aus Dance-Music und Drum & Bass sowie dem Manchester-Akzent.

Frankfurt, Deutschland

Frankfurt a. M. Zählt zu den berühmtesten deutschen Städten, unter anderem auch deswegen, weil die hessische Metropole ein vielfältiges und aufregendes Nachtleben zu bieten hat. Eine nahezu unerschöpfliche Auswahl an Clubs und Bars mit verschiedenen Events und Musikrichtungen – von Techno bis Jazz – lockt Besucher aus aller Welt. Dazu sieht die Stadt mit ihren Wolkenkratzern in der Nacht einfach fantastisch aus. 3 Vorschläge zum Ausgehen: Frankfurts Techno- und House-Szene hat einen internationalen Ruf. Dazu tragen Clubs wie beispielsweise „Robert Johnson“ oder „U60311“ bei. Für den Mainstream-Geschmack bietet sich der „Club 101“ an – gelegen im 25. Stock des Japan Centers mit einer grandiosen Aussicht. Ansonsten findet sich in Frankfurts „Clubmeile“ Hagenauer Landstraße sicher etwas für jeden. Dresscode?: Kommt darauf an, wo man hingeht. In einem noblen Club sollte man natürlich keine Sneaker tragen und auch ansonsten zieht man sich in Frankfurt besser etwas schicker an. Typischer Drink: Frankfurts typisches Getränk ist der „Ebbelwoi“, der brühmte Apfelwein. Man bekommt in den Clubs aber selbstverständlich alles, was man will. Durchschnittlicher Eintritt: 8-15€, je nach DJ und Event. Bestes Katerfrühstück: Gute Locations, die ein ordentliches Frühstück zu bieten haben findet man in der Schweizer Straße im Stadtteil Sachsenhausen, in der Berger Straße in Bornheim oder entlang des Mainufers. Angeblich soll der „Ebbelwoi“ auch gegen den Kater helfen – dies auszuprobieren wollen wir aber nicht empfehlen! Sound der Stadt: Viel House.

Lüttich, Belgien

Lüttich ist eine vibrierende und aufregende Stadt im Osten Belgiens. Das coole an der Stadt ist, dass die Partys nie weit voneinander entfernt sind. Das absolute Feierzentrum in Lüttich ist „Les Carré“. Hier haben sich über 40 Bars angesiedelt, die den Durst der Feiernden stillen können. Am Wochenende ist es hier voll wie auf einem Rummelplatz und die Menschen sind bester Laune. 3 Vorschläge zum Ausgehen: „Le cadran“: ein Club mit 2800 m² Partyfläche, aufgeteilt auf 3 Floors mit jeweils ganz eigenen Charakter. Die Musik ist meist recht mainstream. Für Liveshows und Technopartys geht man am Besten ins „L’escalier“. Das „TANZ“ gibt es auch heftige Technobeats auf die Ohren. Dresscode?: Hipster Typischer Drink: Belgisches Bier. Durchschnittlicher Eintritt: 10-15€ Bestes Katerfrühstück: Im „Quebec Café“ gibt es leckeres und reichhaltiges Früstück. Es hat jeden Tag bis 14 Uhr geöffnet… also auch für diejenigen, die besonders lang wach waren eine Option. Sound der Stadt: Deep House.

Rotterdam, Niederlande

Eine vielfältige Landschaft an Bars und eine Menge Leute, die diese jedes Wochenende mit Leben füllen – das ist Rotterdam. Egal, ob man nur ein Glas Bier mit seinen engsten Freunden in einer kleinen, gemütlichen Kneipe trinken will, oder in einem großen Club bei lauter Musik mal so richtig Sau rauslassen möchte – beides ist möglich. Die einzigartige Architektur der Stadt macht allein die Suche nach einer Location schon zu einem Erlebnis. 3 Vorschläge zum Ausgehen: Im „Maassilo“, einem alten Kornspeicher, bekommt man verschiedene Events mit unterschiedlicher Musik geboten, wie House, Techno, Hardcore usw… Im „Toffler“ gibt es ebenfalls Technobeats auf die Ohren – und zwar jedes Wochende bis 6 Uhr morgens. Der „Club Vie“ besticht mit sehr geschmackvollem Interieur und hat neben House auch Hip Hop und R&B zu bieten. Dresscode?: Man kann sich ruhig einfach kleiden. T-Shirt und Jeans reichen vollkommen aus. Typischer Drink: Hauptsächlich Mixgetränke, besonders Wodka mit Soda. Durchschnittlicher Eintritt: 10-15€ Bestes Katerfrühstück: Die „Ontbijtbar“ wartet mit Eiern und Schinken, amerikanischen Pfannkuchen, Sandwiches und Haferbrei – perfekt für den Morgen danach! Sonntags legt hier sogar ein DJ Musik auf… für all diejenigen, die zum Frühstück gern weiter feiern. Sound der Stadt: Ortsansässiger House-Club-DJ Benny Roudrigues

Saragossa, Spanien

Saragossa liegt im Nordosten Spaniens und bietet Bars und Discos jeder Art und Größe. Jede musikalische Vorliebe wird hier bedient, von Rock und Pop über Soul bis hin zu elektronischer Musik. In Saragossa kann man von Freitag bis Sonntag ohne Unterbrechung feiern und ohne, dass einem langweilig wird. Dafür sorgen die unterschiedlichen Viertel mit ihrem jeweiligen Angebot. Da kommt jeder auf seine Kosten. 3 Vorschläge zum Ausgehen: Das „The Candy Warhol“ ist seit über 10 Jahren mehr als nur eine Empfehlung, vor allem aufgrund der individuellen Atmosphäre. Das „La Lata de Bombillas“ ist eine der angesagten Adressen für Konzerte in der Stadt. Im „Mile end“ legen verschiedene DJ’s ihre Musik auf. Der Club hat immer lang auf. Dresscode?: Die meisten Bars und Clubs lassen niemanden vor der Tür stehen, weil er nicht das richtige Outfit anhat. Ob leger oder formell hängt von jedem selbst ab. Typischer Drink: Der Abend wird in der Regel mit einem Bier begonnen. Zur späteren Stunde trinkt man in Saragossa gern Whisky-Cola. Durchschnittlicher Eintritt: In Bars zahlt man naturgemäß keinen Eintritt. Bei Konzerten hängt der Betrag von der Band ab. Clubs und Discos kosten in der Regel um die 12€. Bestes Katerfrühstück: Im „La Rueda“ treffen sich viele der Feiernden vom Vorabend, um hier etwas herzhaftes am Morgen zu vertilgen. Sound der Stadt: Aus den 90ern stammt der Song Entre dos Tierras von der Band „Heroés del Silencio“, die aus Saragossa stammt und sehr bekannt sind.

Bologna, Italien

Die alte Stadt Bologna ist im Vergleich zu anderen italienische Städten zwar eher klein, aber es ist eine Hochburg für Feierwütige. An der berühmten Universität studieren etwa 76.000 Studenten, die das Nachtleben anheizen, viele davon sind Erasmus-Studenten, daher ist auch für internationale Gesellschaft gesorgt. Neue Leute kennenzulernen oder sogar Freundschaften zu schließen sollte hier nicht schwer fallen. Die Partys in den Clubs dauern für gewöhnlich bis 4 Uhr morgens, aber auch danach ist es einfach, noch irgendwo einen letzten Drink oder eine Piadina (italienisches Brot mit verschiedenen Sachen gefüllt) zu bekommen. 3 Vorschläge zum Ausgehen: „Link“ ist die beste Disco der Stadt, wenn man nach Techno oder House, aber auch, wenn man nach Grunge sucht. Eine gänzlich andere Alternative ist das “Teatro Polivalente Occupato“, ein kulturelles Zentrum, dass neben Musik auch soziale Aktivitäten, Kunstveranstaltungen und Ausstellungen zu bieten hat. Guten Wein, hervorragendes Essen bei jazzigen Klängen gibt es im “Cantina Bentivoglio” – hier sollte man einen Tisch reservieren. Dresscode?: In Bologna legt man grundsätzlich keinen Wert auf übertriebene Kleidung. Ein Dresscode dient hier immer nur dazu, diesen zu brechen – zieht Euch also am Besten was einfaches an. Typischer Drink: Der „Moscow Mule“, ein Cocktail mit Ingwergeschmack, erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Ansonsten gibt es viel „Spritz“ und natürlich Rotwein. Durchschnittlicher Eintritt: Abhängig vom Event kostet der Eintritt zwischen 10€ und 20€ – ein Getränk meist inklusive. Bei Studentenpartys gilt mit dem Eintritt oftmals das „All-you-can-drink“-Motto. Bestes Katerfrühstück: In der Nähe der Discos stehen meist Imbissbuden bereit, wo man sich schnell ein Sandwich oder eine Piada einverleiben kann. Da man sich die Füllung einer Piada aussuchen kann, wird man auch selten enttäuscht. Sound der Stadt: Alles, wozu man gut tanzen kann.

Saint-Tropez, Frankreich

Alles begann mit einem kleinen Ferienort an der Küste in den 50er Jahren. Da begannen französische Künstler und Musiker ihren Urlaub dort zu verbringen. Es ist die Geschichte von Saint-Tropez. Zwar immer noch ein gemütliches Örtchen an der Mittelmeerküste, ist es dennoch zu einem Party-Mekka, vor allem für Franzosen und Nordamerikaner, geworden. Ganz so ruhig ist der Ort also nicht mehr. Alles ist mittlerweile unglaublich teuer und jeder scheint extrem reich zu sein. Aber das ist es nicht, was diesen Ort so besonders macht – es ist dieses einzigartige „Saint-Tropez-Flair“, das man auf jeden Fall einmal erlebt haben muss. 3 Vorschläge zum Ausgehen: In Saint-Tropez ist es sehr beliebt, sich einen Aperitif zu gönnen, während ein DJ heiße Rhythmen auflegt, wie z. B. Im „BLEU“. Eine weitere Adresse ist der „l’Esquinade club“. Ins „Les caves du Roy“ kommt man zwar schwer rein, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, richtig? Dresscode?: Das Leben in Saint-Tropez ist eine eigene Philosophie. Hier muss man sich zeigen, oder besser, wie viel man hat. Extravagant und teuer sollten die Klamotten sein – vor allem teuer. Typischer Drink: Das typische Getränk in Saint-Tropez ist… eine Flasche! Egal was man trinkt, man bestellt immer eine ganze Flasche davon. Durchschnittlicher Eintritt: In den meisten Clubs muss man keinen Eintritt bezahlen, man muss nur das Glück haben, reinzukommen. Für den Tisch muss man allerdings etwas bezahlen – je näher an der Tanzfläche, umso teurer. Und natürlich zahlt man für die Getränke. Dafür sind tiefe Taschen erforderlich. Bestes Katerfrühstück: „Tarte Tropezienne“, ein gefüllter Kuchen. Brigitte Bardot aß den Kuchen während den Dreharbeiten zu einem Film und prägte wahrscheinlich auch den Namen. Sound der Stadt: Heutzutage klingt Saint-Tropez nach Techno und House.

Ischgl, Österreich

Ischgl ist ein berühmter Wintersport- und Touristenort in den österreichischen Alpen. Im Grunde ist es nicht der typische Party- und Szeneort, den man von anderen Städten her kennt. Ischgl ist anders – es ist die Aprés-Ski-Hochburg Europas, wie eine kürzlich erfolgte Umfrage erneut bewiesen hat. Also finden die besten Events auch im Winter statt, wenn bekannte Musiker die Skisaison eröffnen. 3 Vorschläge zum Ausgehen: Der „madlein. Club“ ist Teil des gleichnamigen Design-Hotels Madlein. Wer gern ein paar Promis treffen (oder zumindest live sehen) möchte, kommt um diesen Club nicht herum. Die Musik reicht von Volksmusik bis Elektro. Die „Champagnerhütte” ist nicht einfach nur ein Ort, an dem es Schaumwein gibt, vielmehr ist es Aprés-Ski-Hütte, Pub, Weinbar und Nachtclub in einem. In einer typisch gemütlichen Atmosphäre gibt es Party bis die Sonne aufgeht… und die beste Auswahl an Champagner in ganz Ischgl. Im Zentrum des Ortes gibt einen speziellen Flair im „Posthöndl“. Warum speziell? Die ganze Einrichtung besteht aus Kuriositäten aus der ganzen Welt. Dresscode?: Ischgl ist ein Winterpartyort – also Daunenjacke und Skihose! Nein im Ernst… Bei Outdoor-Partys sollte man sich zwar schon dick anziehen. Aber natürlich gibt es auch drinnen genügend Partys. Normaler Style sollte reichen – kein Grund für ein Ballkleid. Typischer Drink: Die gute, alte Williamsbirne ist hier sehr beliebt, aber auch Flügerl (Wodka, Schledorn, Sauerkirsche und Energydrink) oder der klassische Glühwein. Mit Aprés-Ski wird in Ischgl übrigens auch ein Cocktail bezeichnet, bestehend aus Eierlikör und warmer Milch. Durchschnittlicher Eintritt: Abhängig von Location und Event. Mindestens 5-10€… Die Aprés-Ski-Hütten verlangen meistens keinen Eintritt. Bestes Katerfrühstück: Im Hotel Garni Vogt gibt es ein Buffet für 15€ pro Person. Liefert alles was man im Kampf gegen den Kater braucht – Brot, Käse, Eier, Schinken und Wurst. Sound der Stadt: Typische Aprés-Ski-Musik, bei der man auch noch mitsingen kann, wenn man gut durchgetränkt ist.

Mykonos, Griechenland

Mykonos ist auf der ganzen Welt bekannt – nicht nur für seine unglaublichen Strände, sondern auch für sein außergewöhnliches Nachtleben. Extravagante Partys und die Klänge von weltbekannten DJ’s haben der Stadt den Spitznamen „das Ibiza von Griechenland“ verpasst. 33 Bars, 19 Clubs und 9 Beach-Clubs haben von Mitte Mai bis September geöffnet. Am Tag gibt es hier übrigens fast genauso viele Partys wie in der Nacht, vor allem an den Stränden. Die beliebten „Sunset-Partys“ beginnen immer um 18 Uhr. 3 Vorschläge zum Ausgehen: Die bekanntesten Partys finden an den Stränden „Psarrou“, „Paradise“ und „Super Paradise“ statt. Beliebte Locations sind die „Tropicana Bar“, die „Sunrise Bar“ und der „Paradise Club“. Die Meute zieht während des Abends für gewöhnlich von einer Bar in die nächste. Dresscode?: Viele der Clubs haben einen Swimmingpool – also sind Badehose bzw. Bikini keine schlechte Idee. Gegebenenfalls noch ein T-Shirt darüber gezogen und… fertig! Typischer Drink: Ein typisches Getränk gibt es in Mykonos eigentlich nicht. Typisch sind allerdings die etwas höheren Preise: 10€ für ein Mixgetränk sind keine Seltenheit. Bei so viel Sonne tagsüber sollte man es aber vielleicht auch nicht so übertreiben und ein Glas weniger trinken. Durchschnittlicher Eintritt: Kleine Partys 15€, große Events mit namhaftem DJ können schon mal 50€ kosten. Bestes Katerfrühstück: Der Strand „Agrari“ liegt etwas weiter von den Massen und der Musik entfernt – ideal für ein ruhiges Frühstück in einem der netten Restaurants. Ein gesundes Essen gibt es hier auch für annehmbare Preise. Sound der Stadt: Internationale Partymusik… also vorwiegend elektrisch