Spreewald

Mo., 19. Aug.
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Über den Spreewald

Der Spreewald ist eine lagunenartige Flussniederung südlich von Berlin. Das "ländliche Venedig", wie das von der UNESCO geschützte Biosphärenreservat auch genannt wird, gehört zu Brandenburg und ist eine beliebte Erholungs- und Kulturlandschaft. Die Spree hat hier natürliche Flussverzweigungen gebildet und vereinigt sich in der Stadt Lübben zu einem Flusslauf. Das Gebiet ist darüber hinaus mit zahlreichen Kanälen durchzogen.


Allgemeine Informationen | So geht's in den Spreewald | Mobilität im Spreewald | Sehenswürdigkeiten

Allgemeine Informationen

Lage

Im Südosten von Brandenburg gelegen, umfasst das Gebiet die Kreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz. Der Spreewald befindet sich rund 100 Kilometer südlich von Berlin und 100 Kilometer nördlich von Dresden entfernt.

Klima

Die Region liegt im Übergangsbereich vom maritimen zum kontinentalen Klima Osteuropas. Es herrschen hier kalte Winter mit Minustemperaturen im Januar und durchschnittlich 18,5°C im Juli. Die Flusslandschaft gilt jedoch als sonnenreichste Region Brandenburgs.

Sprache

Deutsch


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So geht's in den Spreewald

Der größte Bahnhof in der Nähe ist Berlin. Von dort geht es mit dem Regionalzug RE2 der OGED (Wismar-Wittenberge-Berlin-Lübbenau) Richtung Cottbus. Die Fahrtzeit beträgt etwa eine Stunde und die Züge verkehren im Stundentakt. Von Dresden kommend nutzt man den RE18 oder RE15, mit Umstieg, ebenfalls bis Cottbus. Zu den kleineren Städten und den Dörfern verkehren regionale Buslinien von den Bahnhöfen aus.
Fernbusse (Eurolines, FlixBus, BerlinLinienbus und andere Anbieter) verkehren von fast allen deutschen Großstädten aus nach Berlin. Der ZOB befindet sich westlich der Innenstadt in Charlottenburg an der Messe. Von der U-Bahnstation Kaiserdamm geht es von hier weiter Richtung Hauptbahnhof. Die S41, S42 und S 46 halten am Bahnhof Messe Nord. Ebenfalls in Leipzig und Dresden halten Fernbusse, von wo aus dann Regionalbahnen weiter in den Spreewald führen. Direkt in die Region verkehrt der Postbus bis Cottbus.
Für einen Flug zum Spreewald wählt man am besten einen Flug nach Berlin. Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld werden von mehreren Fluggesellschaften täglich angeflogen (KLM, Air Berlin, Lufthansa, u. a.). Per Shuttlebus gelangt man von den Flughäfen zu den Fernbahnhöfen und im Stundentakt in die Städte im Spreewald. Dresden bietet mit dem Internationalen Flughafen ebenfalls eine günstige Verbindung, um von dort weiter per Bahn in den Spreewald zu kommen.

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Mobilität im Spreewald

Bahn

Der RE2 von Berlin hält in Lübben, Lübbenau, Vetschau und Cottbus. Ebenfalls von Dresden aus verkehrt ein Regionalzug mit Halt an verschiedenen kleinen Spreewaldbahnhöfen. Innerhalb der Region gibt es jedoch keinen gesonderten Bahnverkehr oder historische Linien.

Bus

Ein gut ausgebautes Busliniennetz des RVS (Regionaler Verkehr Spreewald) führt in fast alle Orte der Region.

Auto

Von der A13 aus Richtung Berlin oder aus Dresden kommend auf die A15 Richtung Cottbus wechseln und dann weiter auf der B96. Im Spreewald stehen Bundes- und Landstraßen für den Autoverkehr zur Verfügung.

Mit dem Rad und dem Kanu

Die Region ist von einem dichten Radwegenetz erschlossen. Auch die Wasserstraßen dienen dem Verkehr. In bestimmten Gebieten und zu gewissen Zeiten nutzen die Anwohner, die Post oder Lieferanten Boote, um zu entlegenen Inselgehöften oder Dörfern zu gelangen.


Unentdeckte Routen – Der Spreewald

Südöstlich von Berlin, etwa auf halber Strecke nach Dresden, erstreckt sich eine in Europa einzigartige Fluss- und Auenlandschaft – der Spreewald. Auf einem Gebiet von 2.600 Quadratkilometern, einer Fläche etwa so groß wie das Bundesland Saarland, verzweigt sich die Spree in hunderte kleinere und größere Flussläufe, auch Fließe genannt. Der Sage nach entstand diese Fließlandschaft, als der Teufel mit seinen schwarzen Ochsen das Feld pflügen wollte. Da diese nicht so recht wollten, schmiss der Teufel seine Mütze nach den Ochsen, woraufhin die Tiere kreuz und quer über die Felder liefen und tiefe Furchen hinterließen, die sich später mit Wasser füllten.

Beliebteste Aktivität bei einem Ausflug in den Spreewald ist eine Fahrt mit dem Spreewaldkahn durch die verwunschene Auenlandschaft. Kahnfahrten gibt es in allen nur erdenklichen Ausführungen: individuell oder in der Gruppe, als Frühstücksfahrt zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, mit Grill- oder Gurkenverkostung, als Spaßfahrten oder als Wellnesskahnfahrt im Liegen; die Möglichkeiten sind schier endlos. Dabei verlangt das Führen des Kahns den Kahnführern einiges an Geschick ab. Mit einem langen Paddel, dem sogenannten Rudel, stacken sie die Spreewaldkähne über die Fließe. Kahnfahrten starten unter anderem in Schlepzig, Lübbenau und Burg im Spreewald.

Wer lieber selbst Aktiv wird, leiht sich am besten ein Kanu oder Paddelboot aus und erkundet den Spreewald auf eigene Faust. Dann geht es abseits der großen Kanäle durch ursprüngliche Fließe, dichte märchenhafte Wälder und idyllische Siedlungen. Allzuleicht kann man sich in dieser traumhaften Umgebung verlieren. Um trotzdem den Überblick zu behalten, hilft der Spreekapitän bei der Planung der Paddelroute.
Nicht selten trifft man bei seinen Paddeltouren auch auf heimische Tiere, die hier im Spreewald, welcher seit 1991 als UNESCO Biosphärenreservat geschützt ist, leben. In Deutschland und Europa seltene Tierarten wie der Eisvogel, Fischotter, Fisch- und Seeadler, Weißstorch und Biber sind hier anzutreffen. Um diese seltene Artenvielfalt zu schützen, hat das Biosphärenreservat Spreewald einige Verhaltensregeln für Erkundungen auf eigene Faust aufgestellt.
Auch für kulinarische Gelüste hat der Spreewald etwas zu bieten. Von hier stammen die (welt-)berühmten Spreewälder Gurken. Sie werden auf den feuchten, humusreichen Böden des Spreewaldes angebaut, mit vielen Gewürzen schmackhaft eingelegt und in ganz Deutschland genüsslich verzehrt. Diese Spezialität, die schon Fontane in seiner “Wanderung durch die Mark Brandenburg” lobte, erlangte nicht nur durch den Film “Good Bye, Lenin!” und den Spreewälder Gurkentag große Bekanntschaft, ihr wurde eigens ein Rundradweg durch den Spreewald gewidmet. 205 km lang und ausgeschildert mit dem Bild einer radfahrenden Gurke, führt der Gurkenradweg entlang der Spree, durch das Biosphärenreservat und durch zahlreiche Ortschaften.

Auf Grund seiner geographischen Lage ist der Spreewald besonders bei Großstädtern aus den Städten Berlin und Dresden ein beliebtes Ziel für Tages- oder Mehrtagesausflüge. Die Region bietet sowohl Entspannungs- und Erholungssuchenden eine große Auswahl an Aktivitäten, aber auch Sportbegeisterte und Familien mit Kindern kommen hier auf ihre Kosten, z.B bei einem Abstecher zu Europas größter, künstlicher Tropen-Urlaubswelt, dem ältesten Freilandmuseum Brandenburgs in Lehde, der Slawenburg Raddusch oder dem Schwimmen mit Pinguinen im Spreewelten Bad. Einfach und unkompliziert erreicht man den Spreewald mit dem Zug. Die Züge der Ostdeutschen Eisenbahngesellchaft halten in Lübben, Lübbenau, Vetschau, Cottbus und Raddusch. Von Berlin aus fahren die Züge einmal in der Stunde durch den Spreewald nach Cottbus. Mit dem Auto erreicht man die Region über die A13 und die A15.

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Sehenswürdigkeiten im Spreewald

Die Landschaft

Im Spreewald verbinden sich Wasser und Wald zu einem grünen Paradies. Die Region ist dünn besiedelt und bietet eine vielfältige Naturlandschaft mit zahlreichen Wasserstraßen, dichten Wäldern und traditionellen Ortschaften. Am besten lässt sich die einzigartige Wald- und Flusslandschaft auf den Rad- und Wanderwegen oder mit dem Kanu erkunden.

Museumsdörfer und Slawenburgen

Einen Besuch wert ist die Slawenburg Raddusch oder das Museumsdorf Lehde. Dieses Freilichtmuseum auf einer der vielen Inseln zeigt in 200 Jahre alten Häusern traditionelles Brauchtum und vergessene Handwerkskünste. Es handelt sich um ein Dorf im Dorf, mit einer Gurkenbude, wendischen Trachten und dem ältesten Kahnbauer.

Branitz - Fürst-Pückler Park

Eine schillernde Persönlichkeit war Hermann Fürst von Pückler-Muskau, der in seinem Schlosspark in Branitz einen der schönsten und bedeutendsten Landschaftsgärten des 19. Jahrhunderts schuf. Weithin sichtbar sind die beiden Pyramiden am See, in denen er und seine Frau beigesetzt wurden. Zu besichtigen ist auch das Schloss des exzentrischen Adligen.


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