Bock auf Party? Na klar… aber wo? Die Auswahl ist riesig! Und das nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die Gemeinsamkeiten sind Musik, coole Leute und leckere Drinks. Aber die Partylandschaft des Kontinents ist vielfältig und die Locations durchaus unterschiedlich. Omio hat diese Woche mal ein paar Städte rausgesucht, in denen man so richtig feiern kann.

Manchester, UK

Omio Party Cities Manchester

Foto: Flickr, Tom Blackwell

Manchester war und ist immer an der vordersten Front der britischen Musikszene. Eine Menge begabter Künstler stammt aus dieser Stadt. Gepaart mit der überall spürbaren Partystimmung ist Manchester Englands Topadresse für Nachtschwärmer. Dazu tragen auch die ca. 100.000 Studenten in der Stadt aktiv bei. Bisher hat jede Generation einen neuen Sound hervorgebracht und die Musik über die Stadt hinaus geprägt – aber in Manchester selbst ist es besonders aufregend, wenn man abends ausgeht und womöglich etwas zu hören bekommt, dass es vorher noch nie gegeben hat.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: Zwei davon sind in Manchesters berühmten Nordquartier: „Band on the Wall“ und „Mint Lounge“. Alternativ: „Antwerp Mansion“ – ein Club in einem alten Herrenhaus aus dem Industriezeitalter. Alle drei Clubs bieten Livemusik und auch DJ’s.
  • Dresscode?: Was immer man will. Die besten Events in Manchester scheren sich nicht darum, was man trägt. Für einen authentischen Look zieht man einfach eine Kapuzenjacke an – außer man geht in einen noblen Club!
  • Typischer Drink: Eigentlich trinkt man in Manchester hauptsächlich lokale Biermarken.
  • Durchschnittlicher Eintritt: 5-10£
  • Bestes Katerfrühstück: Der „Koffee Pot“ gilt als einer der besten Orte für ein deftiges, katerbekämpfendes englisches Frühstück.
  • Sound der Stadt: Basslastige Musik, gemischt mit Einflüssen aus Dance-Music und Drum & Bass sowie dem Manchester-Akzent.

Frankfurt, Deutschland

Omio Party Cities Frankfurt

Foto: Shutterstock

Frankfurt a. M. Zählt zu den berühmtesten deutschen Städten, unter anderem auch deswegen, weil die hessische Metropole ein vielfältiges und aufregendes Nachtleben zu bieten hat. Eine nahezu unerschöpfliche Auswahl an Clubs und Bars mit verschiedenen Events und Musikrichtungen – von Techno bis Jazz – lockt Besucher aus aller Welt. Dazu sieht die Stadt mit ihren Wolkenkratzern in der Nacht einfach fantastisch aus.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: Frankfurts Techno- und House-Szene hat einen internationalen Ruf. Dazu tragen Clubs wie beispielsweise „Robert Johnson“ oder „U60311“ bei. Für den Mainstream-Geschmack bietet sich der „Club 101“ an – gelegen im 25. Stock des Japan Centers mit einer grandiosen Aussicht. Ansonsten findet sich in Frankfurts „Clubmeile“ Hagenauer Landstraße sicher etwas für jeden.
  • Dresscode?: Kommt darauf an, wo man hingeht. In einem noblen Club sollte man natürlich keine Sneaker tragen und auch ansonsten zieht man sich in Frankfurt besser etwas schicker an.
  • Typischer Drink: Frankfurts typisches Getränk ist der „Ebbelwoi“, der brühmte Apfelwein. Man bekommt in den Clubs aber selbstverständlich alles, was man will.
  • Durchschnittlicher Eintritt: 8-15€, je nach DJ und Event.
  • Bestes Katerfrühstück: Gute Locations, die ein ordentliches Frühstück zu bieten haben findet man in der Schweizer Straße im Stadtteil Sachsenhausen, in der Berger Straße in Bornheim oder entlang des Mainufers. Angeblich soll der „Ebbelwoi“ auch gegen den Kater helfen – dies auszuprobieren wollen wir aber nicht empfehlen!
  • Sound der Stadt: Viel House.

Lüttich, Belgien

Blick auf Lüttich mit Fluss und Gebäuden

Foto: Shutterstock

Lüttich ist eine vibrierende und aufregende Stadt im Osten Belgiens. Das coole an der Stadt ist, dass die Partys nie weit voneinander entfernt sind. Das absolute Feierzentrum in Lüttich ist „Les Carré“. Hier haben sich über 40 Bars angesiedelt, die den Durst der Feiernden stillen können. Am Wochenende ist es hier voll wie auf einem Rummelplatz und die Menschen sind bester Laune.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: „Le cadran“: ein Club mit 2800 m² Partyfläche, aufgeteilt auf 3 Floors mit jeweils ganz eigenen Charakter. Die Musik ist meist recht mainstream. Für Liveshows und Technopartys geht man am Besten ins „L’escalier“. Das „TANZ“ gibt es auch heftige Technobeats auf die Ohren.
  • Dresscode?: Hipster
  • Typischer Drink: Belgisches Bier.
  • Durchschnittlicher Eintritt: 10-15€
  • Bestes Katerfrühstück: Im „Quebec Café“ gibt es leckeres und reichhaltiges Früstück. Es hat jeden Tag bis 14 Uhr geöffnet… also auch für diejenigen, die besonders lang wach waren eine Option.
  • Sound der Stadt: Deep House.

Rotterdam, Niederlande

Omio Party Cities Rotterdam

Foto: Flickr, Luke Price

Eine vielfältige Landschaft an Bars und eine Menge Leute, die diese jedes Wochenende mit Leben füllen – das ist Rotterdam. Egal, ob man nur ein Glas Bier mit seinen engsten Freunden in einer kleinen, gemütlichen Kneipe trinken will, oder in einem großen Club bei lauter Musik mal so richtig Sau rauslassen möchte – beides ist möglich. Die einzigartige Architektur der Stadt macht allein die Suche nach einer Location schon zu einem Erlebnis.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: Im „Maassilo“, einem alten Kornspeicher, bekommt man verschiedene Events mit unterschiedlicher Musik geboten, wie House, Techno, Hardcore usw… Im „Toffler“ gibt es ebenfalls Technobeats auf die Ohren – und zwar jedes Wochende bis 6 Uhr morgens. Der „Club Vie“ besticht mit sehr geschmackvollem Interieur und hat neben House auch Hip Hop und R&B zu bieten.
  • Dresscode?: Man kann sich ruhig einfach kleiden. T-Shirt und Jeans reichen vollkommen aus.
  • Typischer Drink: Hauptsächlich Mixgetränke, besonders Wodka mit Soda.
  • Durchschnittlicher Eintritt: 10-15€
  • Bestes Katerfrühstück: Die „Ontbijtbar“ wartet mit Eiern und Schinken, amerikanischen Pfannkuchen, Sandwiches und Haferbrei – perfekt für den Morgen danach! Sonntags legt hier sogar ein DJ Musik auf… für all diejenigen, die zum Frühstück gern weiter feiern.
  • Sound der Stadt: Ortsansässiger House-Club-DJ Benny Roudrigues

Saragossa, Spanien

Omio Party Cities Saragossa

Foto: Saragossa

Saragossa liegt im Nordosten Spaniens und bietet Bars und Discos jeder Art und Größe. Jede musikalische Vorliebe wird hier bedient, von Rock und Pop über Soul bis hin zu elektronischer Musik. In Saragossa kann man von Freitag bis Sonntag ohne Unterbrechung feiern und ohne, dass einem langweilig wird. Dafür sorgen die unterschiedlichen Viertel mit ihrem jeweiligen Angebot. Da kommt jeder auf seine Kosten.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: Das „The Candy Warhol“ ist seit über 10 Jahren mehr als nur eine Empfehlung, vor allem aufgrund der individuellen Atmosphäre. Das „La Lata de Bombillas“ ist eine der angesagten Adressen für Konzerte in der Stadt. Im „Mile end“ legen verschiedene DJ’s ihre Musik auf. Der Club hat immer lang auf.
  • Dresscode?: Die meisten Bars und Clubs lassen niemanden vor der Tür stehen, weil er nicht das richtige Outfit anhat. Ob leger oder formell hängt von jedem selbst ab.
  • Typischer Drink: Der Abend wird in der Regel mit einem Bier begonnen. Zur späteren Stunde trinkt man in Saragossa gern Whisky-Cola.
  • Durchschnittlicher Eintritt: In Bars zahlt man naturgemäß keinen Eintritt. Bei Konzerten hängt der Betrag von der Band ab. Clubs und Discos kosten in der Regel um die 12€.
  • Bestes Katerfrühstück: Im „La Rueda“ treffen sich viele der Feiernden vom Vorabend, um hier etwas herzhaftes am Morgen zu vertilgen.
  • Sound der Stadt: Aus den 90ern stammt der Song Entre dos Tierras von der Band „Heroés del Silencio“, die aus Saragossa stammt und sehr bekannt sind.

Bologna, Italien

Omio Party Cities Bologna

Foto: Flickr, Roberto Taddeo

Die alte Stadt Bologna ist im Vergleich zu anderen italienische Städten zwar eher klein, aber es ist eine Hochburg für Feierwütige. An der berühmten Universität studieren etwa 76.000 Studenten, die das Nachtleben anheizen, viele davon sind Erasmus-Studenten, daher ist auch für internationale Gesellschaft gesorgt. Neue Leute kennenzulernen oder sogar Freundschaften zu schließen sollte hier nicht schwer fallen. Die Partys in den Clubs dauern für gewöhnlich bis 4 Uhr morgens, aber auch danach ist es einfach, noch irgendwo einen letzten Drink oder eine Piadina (italienisches Brot mit verschiedenen Sachen gefüllt) zu bekommen.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: „Link“ ist die beste Disco der Stadt, wenn man nach Techno oder House, aber auch, wenn man nach Grunge sucht. Eine gänzlich andere Alternative ist das “Teatro Polivalente Occupato“, ein kulturelles Zentrum, dass neben Musik auch soziale Aktivitäten, Kunstveranstaltungen und Ausstellungen zu bieten hat. Guten Wein, hervorragendes Essen bei jazzigen Klängen gibt es im “Cantina Bentivoglio” – hier sollte man einen Tisch reservieren.
  • Dresscode?: In Bologna legt man grundsätzlich keinen Wert auf übertriebene Kleidung. Ein Dresscode dient hier immer nur dazu, diesen zu brechen – zieht Euch also am Besten was einfaches an.
  • Typischer Drink: Der „Moscow Mule“, ein Cocktail mit Ingwergeschmack, erfreut sich einer steigenden Beliebtheit. Ansonsten gibt es viel „Spritz“ und natürlich Rotwein.
  • Durchschnittlicher Eintritt: Abhängig vom Event kostet der Eintritt zwischen 10€ und 20€ – ein Getränk meist inklusive. Bei Studentenpartys gilt mit dem Eintritt oftmals das „All-you-can-drink“-Motto.
  • Bestes Katerfrühstück: In der Nähe der Discos stehen meist Imbissbuden bereit, wo man sich schnell ein Sandwich oder eine Piada einverleiben kann. Da man sich die Füllung einer Piada aussuchen kann, wird man auch selten enttäuscht.
  • Sound der Stadt: Alles, wozu man gut tanzen kann.

Saint-Tropez, Frankreich

Alles begann mit einem kleinen Ferienort an der Küste in den 50er Jahren. Da begannen französische Künstler und Musiker ihren Urlaub dort zu verbringen. Es ist die Geschichte von Saint-Tropez. Zwar immer noch ein gemütliches Örtchen an der Mittelmeerküste, ist es dennoch zu einem Party-Mekka, vor allem für Franzosen und Nordamerikaner, geworden. Ganz so ruhig ist der Ort also nicht mehr. Alles ist mittlerweile unglaublich teuer und jeder scheint extrem reich zu sein. Aber das ist es nicht, was diesen Ort so besonders macht – es ist dieses einzigartige „Saint-Tropez-Flair“, das man auf jeden Fall einmal erlebt haben muss.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: In Saint-Tropez ist es sehr beliebt, sich einen Aperitif zu gönnen, während ein DJ heiße Rhythmen auflegt, wie z. B. Im „BLEU“. Eine weitere Adresse ist der „l’Esquinade club“. Ins „Les caves du Roy“ kommt man zwar schwer rein, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, richtig?
  • Dresscode?: Das Leben in Saint-Tropez ist eine eigene Philosophie. Hier muss man sich zeigen, oder besser, wie viel man hat. Extravagant und teuer sollten die Klamotten sein – vor allem teuer.
  • Typischer Drink: Das typische Getränk in Saint-Tropez ist… eine Flasche! Egal was man trinkt, man bestellt immer eine ganze Flasche davon.
  • Durchschnittlicher Eintritt: In den meisten Clubs muss man keinen Eintritt bezahlen, man muss nur das Glück haben, reinzukommen. Für den Tisch muss man allerdings etwas bezahlen – je näher an der Tanzfläche, umso teurer. Und natürlich zahlt man für die Getränke. Dafür sind tiefe Taschen erforderlich.
  • Bestes Katerfrühstück:Tarte Tropezienne“, ein gefüllter Kuchen. Brigitte Bardot aß den Kuchen während den Dreharbeiten zu einem Film und prägte wahrscheinlich auch den Namen.
  • Sound der Stadt: Heutzutage klingt Saint-Tropez nach Techno und House.

Ischgl, Österreich

Omio Party Cities Ischgl

Foto: Flickr, ristok

Ischgl ist ein berühmter Wintersport- und Touristenort in den österreichischen Alpen. Im Grunde ist es nicht der typische Party- und Szeneort, den man von anderen Städten her kennt. Ischgl ist anders – es ist die Aprés-Ski-Hochburg Europas, wie eine kürzlich erfolgte Umfrage erneut bewiesen hat. Also finden die besten Events auch im Winter statt, wenn bekannte Musiker die Skisaison eröffnen.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: Der „madlein. Club“ ist Teil des gleichnamigen Design-Hotels Madlein. Wer gern ein paar Promis treffen (oder zumindest live sehen) möchte, kommt um diesen Club nicht herum. Die Musik reicht von Volksmusik bis Elektro. Die „Champagnerhütte” ist nicht einfach nur ein Ort, an dem es Schaumwein gibt, vielmehr ist es Aprés-Ski-Hütte, Pub, Weinbar und Nachtclub in einem. In einer typisch gemütlichen Atmosphäre gibt es Party bis die Sonne aufgeht… und die beste Auswahl an Champagner in ganz Ischgl. Im Zentrum des Ortes gibt einen speziellen Flair im „Posthöndl“. Warum speziell? Die ganze Einrichtung besteht aus Kuriositäten aus der ganzen Welt.
  • Dresscode?: Ischgl ist ein Winterpartyort – also Daunenjacke und Skihose! Nein im Ernst… Bei Outdoor-Partys sollte man sich zwar schon dick anziehen. Aber natürlich gibt es auch drinnen genügend Partys. Normaler Style sollte reichen – kein Grund für ein Ballkleid.
  • Typischer Drink: Die gute, alte Williamsbirne ist hier sehr beliebt, aber auch Flügerl (Wodka, Schledorn, Sauerkirsche und Energydrink) oder der klassische Glühwein. Mit Aprés-Ski wird in Ischgl übrigens auch ein Cocktail bezeichnet, bestehend aus Eierlikör und warmer Milch.
  • Durchschnittlicher Eintritt: Abhängig von Location und Event. Mindestens 5-10€… Die Aprés-Ski-Hütten verlangen meistens keinen Eintritt.
  • Bestes Katerfrühstück: Im Hotel Garni Vogt gibt es ein Buffet für 15€ pro Person. Liefert alles was man im Kampf gegen den Kater braucht – Brot, Käse, Eier, Schinken und Wurst.
  • Sound der Stadt: Typische Aprés-Ski-Musik, bei der man auch noch mitsingen kann, wenn man gut durchgetränkt ist.

Mykonos, Griechenland

Omio Party Cities Mykonos

Foto: Shutterstock

Mykonos ist auf der ganzen Welt bekannt – nicht nur für seine unglaublichen Strände, sondern auch für sein außergewöhnliches Nachtleben. Extravagante Partys und die Klänge von weltbekannten DJ’s haben der Stadt den Spitznamen „das Ibiza von Griechenland“ verpasst. 33 Bars, 19 Clubs und 9 Beach-Clubs haben von Mitte Mai bis September geöffnet. Am Tag gibt es hier übrigens fast genauso viele Partys wie in der Nacht, vor allem an den Stränden. Die beliebten „Sunset-Partys“ beginnen immer um 18 Uhr.

  • 3 Vorschläge zum Ausgehen: Die bekanntesten Partys finden an den Stränden „Psarrou“, „Paradise“ und „Super Paradise“ statt. Beliebte Locations sind die „Tropicana Bar“, die „Sunrise Bar“ und der „Paradise Club“. Die Meute zieht während des Abends für gewöhnlich von einer Bar in die nächste.
  • Dresscode?: Viele der Clubs haben einen Swimmingpool – also sind Badehose bzw. Bikini keine schlechte Idee. Gegebenenfalls noch ein T-Shirt darüber gezogen und… fertig!
  • Typischer Drink: Ein typisches Getränk gibt es in Mykonos eigentlich nicht. Typisch sind allerdings die etwas höheren Preise: 10€ für ein Mixgetränk sind keine Seltenheit. Bei so viel Sonne tagsüber sollte man es aber vielleicht auch nicht so übertreiben und ein Glas weniger trinken.
  • Durchschnittlicher Eintritt: Kleine Partys 15€, große Events mit namhaftem DJ können schon mal 50€ kosten.
  • Bestes Katerfrühstück: Der Strand „Agrari“ liegt etwas weiter von den Massen und der Musik entfernt – ideal für ein ruhiges Frühstück in einem der netten Restaurants. Ein gesundes Essen gibt es hier auch für annehmbare Preise.
  • Sound der Stadt: Internationale Partymusik… also vorwiegend elektrisch

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